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Streumunition: DFG-VK appelliert an DaimlerChrysler

Auf der diesjährigen Jahreshauptversammlung der DaimlerChrysler AG am 11. April 2006 in Berlin hat der Politische Geschäftsführer der DFG-VK, Joachim Thommes, die Konzernführung aufgefordert, aus der Produktion von Streumunition auszusteigen. Der Vorstand müsse, um seiner ethischen und gesellschaftlichen Verantwortung gerecht zu werden, alle Rüstungskooperationen beenden und außerdem offen legen, an welchen Rüstungsfirmen DaimlerChrysler beteiligt sei (z.B. bei EADS). Dabei dürften die indirekten Beteiligungen nicht übersehen werden.

Den Redebeitrag von Joachim Thommes und die Presseerklärung der DFG-VK zur EADS-Bilanzkonferenz am 4. Mai 2006 gibt es auf der DFG-VK-Homepage.
Auf dieser Internetseite besteht die Möglichkeit, eine Protestpostkarte gegen Rüstungsprojekte von DaimlerChrysler als e-card zu versenden. Die Karte kann aber auch bei der Bundesgeschäftsstelle der DFG-VK (Kasseler Str. 1a, 60486 Frankfurt/M.) bestellt werden.

Updated: 19. Mai 2006 — 15:25
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