RüstungsInformationsBüro

Informationen zu Waffenproduktion und Rüstungsexporten

Zerstörungsaktion von G36-Gewehren vor Heckler & Koch

Mit einer Kundgebung und einer Mahnwache vor dem Werkstor der Rüstungsschmiede Heckler & Koch (H&K) sowie einer Fahrraddemonstration protestiert die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) am Freitag, den 4. August 2006, von 10 Uhr bis 12 Uhr in der Waffenstadt Oberndorf am Neckar.

Gemäß dem Motto »Die Gewaltspirale durchbrechen. Auf Achse für Frieden und Abrüstung« prangern die FriedensaktivistInnen die Produktion, den Export und die Lizenzvergaben der in vielen Kriegen eingesetzten Maschinenpistolen, Schnellfeuer- und Maschinengewehre von H&K an.

Mit den so genannten »Kleinwaffen« werden bis zu 90 Prozent aller Opfer in Kriegen und Bürgerkriegen erschossen – zwei Drittel von ihnen durch Gewehrkugeln. Heckler & Koch und die Bundesregierungen der letzten Jahrzehnte sind mitverantwortlich für das Massenmorden mit Gewehren, das erst durch hemmungslose Rüstungsexporte und Lizenzvergaben für Kleinwaffen möglich wird. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bereits durch H&K-Waffen erschossen worden – viele davon im Nahen Osten und in der Golfregion.

Im Rahmen der Protestaktion werden wir von H&K entwickelte G36-Gewehre vor dem Firmentor zerstören.

Kontakt:
Roland Blach, 0177-2507286 (Landesgeschäftsführer DFG-VK Baden-Württemberg)
Tommy Rödl, 0173-5651749 (Koordinator der Friedensfahrradtour)
Jürgen Grässlin, 0170-6113759 (Bundessprecher DFG-VK, Buchautor)

Weitere Infos gibt es auf der Internetseite von Jürgen Grässlin
oder auf der Seite der Kampagne Schritte zur Abrüstung (in der Rubrik „Aktiv werden“ und dann unter Aktionsradtour 28.7.-6.8.2006.

Updated: 2. August 2006 — 16:51
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