Juli-Ausgabe des Kleinwaffen-Newletters erschienen
Juli 25, 2006
Die neue Ausgabe des Kleinwaffen-Newsletters ist erschienen. Der Newsletter wird gemeinsam von WORLD VISION Deutschland e.V. und dem Deutschen Aktionsnetz Kleinwaffen Stoppen (DAKS) herausgegeben.
Die Juli-Ausgabe enthält Berichte zur UN-Kleinwaffenkonferenz, die vom 26. Juni bis 7. Juli bei den Vereinten Nationen in New York getagt hat. Presserklärungen verschiedener Organisationen und Medienberichte geben ein Bild der Konferenz, die nach langer Vorbereitung doch gescheitert ist. Im Interview äußert Robert Lindner, der bei Oxfam Deutschland die Kampagne “Waffen unter Kontrolle” koordiniert, die Hoffnung, dass sich auf UN-Ebene im Herbst vielleicht neue Chancen für eine verbesserte internationale Waffenkontrolle ergeben könnten.
Neben anderem enthält der Newsletter diesmal außerdem Hinweise auf eine Friedensradtour, die Anfang August auch vor dem Kleinwaffenhersteller Heckler & Koch eine Protestkundgebung veranstalten wird, und auf ein neues Buch des Historikers Dr. Harald Möller zu Waffenexporten in den Irak und Iran.
Sie können den Newsletter auf der Internetseite des RüstungsInformationsBüros als PDF-Datei nachlesen.
Hier im Weblog des RüstungsInformationsBüros können Sie gerne Kommentare zum Kleinwaffen-Newsletter veröffentlichen. Wer den Newsletter als E-Mail abonnieren möchte, möge bitte eine Mail mit dem Stichwort “Kleinwaffen-Newsletter” schicken an: rib.freiburg@gmx.de
André Maertens
DAKS-Koordinator
Artikel aus der Süddeutschen Zeitung zu Kleinwaffen*
Juli 23, 2006
Süddeutsche Zeitung, 7. Juli 2006
Sturmgewehre für die ganze Welt
Deutschland ist viertgrößter legaler Exporteur von Kleinwaffen – am weitesten verbreitet ist das “G3″
Von Christoph Kappes
* Dieser Artikel wurde uns von der Süddeutschen Zeitung nur vorübergehend zur Verfügung gestellt. Wenn sie ihn lesen wollen, wenden Sie sich bitte an die Süddeutsche Zeitung.
Scheitern der UN-Kleinwaffenkonferenz – Massive Kritik am „UN-Desaster von New York“
Juli 8, 2006
Stuttgart / Freiburg, den 8. Juli 2006
In seiner Funktion als Sprecher des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS) und Vorstandsmitglied des Freiburger RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) kritisierte Jürgen Grässlin das Scheitern der UN-Kleinwaffenkonferenz als „UN-Desaster von New York“. Grässlin, Autor mehrerer Bücher zur Kleinwaffenproblematik, erklärte, „dass diejenigen Politiker, die zum Scheitern der Konferenz beigetragen haben, massive Mitschuld am millionenfachen Töten mit Revolvern, Maschinenpistolen, Gewehren, Maschinengewehren und kleinkalibrigen Mörsern tragen“.
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Buchlesung: Jürgen Grässlin liest aus seinem Buch “Das Daimler-Desaster
Juli 7, 2006
am Mittwoch, den 12.07.2006, 20.00 Uhr,
im Großen Saal des Rathauses,
Marktplatz 1, in Fellbach
Der DFG-VK Bundessprecher Jürgen Grässlin liest aus seinem neuen Buch “Das Daimler-Desaster”. Dabei wird auch die Rolle von Daimler-EADS als größter deutscher Rüstungsproduzent und -exporteur thematisiert. Veranstalter ist das Remstal-Forum.
Kontakt: MdB Hermann Scheer, Tel. 07151-56 17 77, Fax 07151-56 15 66, hermann.scheer@wk.bundestag.de.
Weitere Infos auf der Homepage von Jürgen Grässlin

