Zur Geschichte des Kongo (Freiburger Friedensforum)

November 27, 2006

Das Engagement der EU-Staaten in Afrika knüpft offensichtlich an die historische Kolonialpolitik des 19. und 20. Jahrhunderts an.  Wie damals geht es um die Ausbeutung und mlitärische Absicherung der Ressourcen des afrikanischen Kontinents für die europäische Wirtschaft.  Damals standen die europäischen Staaten mit ihren Kolonien in gegenseitiger Konkurrenz, heute wolle sie an einem Strang ziehen.  Im neuen Kolonialismus kommt die gewaltsame Öffnung der afrikanischen Märkte für europäische Exportgüter hinzu, die zur Zerstörung der afrikanischen Märkte führt, zur Zerstörung der einheimischen Landwirtschaft und zu neuen Hungersnöten.  Das wiederum führt zu verstärktem Migrationsdruck innerhalb des Kontinents und nach Europa.

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Berliner Tagesspiegel: Leserbrief zu “Killerspielen”

November 26, 2006

Dieser Leserbrief von Robert Lindner wurde am 26.11.2006 vom Berliner Tagesspiegel veröffentlicht:

Ich verstehe, dass bei der Debatte über ein Verbot von Killerspielen gemahnt wird, nicht die skandalösen Kontrolllücken des realen Waffenhandels zu vergessen. Ein Blick in die Werbung einer großen Medienkette zeigt aber, in welchem Umfang realitätsnahe Waffengewalt bereits zu unserer Alltagskultur gehört. Alleine fünf PC-Spiele, die sich Jugendliche offensichtlich zu Weihnachten wünschen sollen, sind Ego-Shooter oder unverblümt gewaltverherrlichende Kriegssimulationen. Die Coverbilder zeigen herumballernde Soldaten, die Werbetexte heizen die Lust am Gemetzel noch an. Was ist noch im Angebot? Mehrere Car-Crash-Spiele, in denen den Bildern zufolge anscheinend mit Autos statt mit Gewehren auf Leben und Tod gekämpft wird, sowie Fantasy-Abenteuer mit den üblichen martialischen Schwerthelden. Und selbst die Fußballer beim Soccer-Game posieren wie finstere Ghettokämpfer. Solange solcher Müll offen verbreitet werden darf, muss man sich nicht wundern, wenn schon Achtjährige brutale Gewalt normal finden. Klar, über Internet sind noch viel schlimmere Spiele illegal verfügbar, das ist kaum zu unterbinden. Dennoch: Es ist höchste Zeit für ein Verkaufs- und Werbeverbot. Es muss unmissverständlich klar sein, was unsere Gesellschaft toleriert und was nicht. Menschenverachtende Gewaltspiele sollten nicht dazugehören.
Robert Lindner, Berlin-Friedrichshagen

Weitere Leserbriefe, die der Berliner Tagesspiegel veröffentlicht hat, finden sich unter:

http://www.tagesspiegel.de/lesermeinung/archiv/26.11.2006/2905595.asp

Leserbrief: “Suizide mit Feuerwaffen verhindern”

November 26, 2006

Dieser Leserbrief erreichte uns bereits vor einiger Zeit, konnte aber aus technischen Gründen erst jetzt veröffentlicht werden.

Suizide mit Feuerwaffen verhindern

Sprengstoffe und Gifte können nicht einfach so gekauft werden. Aber für Feuerwaffen gelten Laisser-faire Regelungen, trotzdem so Kriminelle sich sehr leicht eine Waffe beschaffen können, trotz vielen Suiziden mit Feuerwaffen. Wer seine Waffe nach der Dienstpflicht behalten will, kann dies auch in Zukunft ohne Waffenschein tun. Interessierte müssen lediglich schriftlich bestätigen, dass sie nicht im Strafregister eingetragen sind. Mit dieser largen Regelung werden die vielen Suizide mit Armeewaffen nicht verhindert. Die Schweiz hat einer der höchsten Suizidraten mit Feuerwaffen in der Welt. Studien zeigen: Umso mehr Waffen in Haushalten vorhanden sind, desto eher kommt es zu Suiziden mit Schiesseisen. Bei Männern sind Feuerwaffen das häufigste Mittel um sich umzubringen. Besonders junge, beruflich gut qualifizierte Männer greifen zu Feuerwaffen um sich zu töten. (siehe auch „Use of Army Weapons and Private Firearms for Suicide and Homicide in the Region of Basel, Switzerland“ A. Frei, A. Han. M.G. Weiss, V. Dittmann, and V. Ajdacic-Gross, 2006 Hogrefe & Huber Publishers) – Ein restriktives Waffenrecht wäre daher angezeigt, um Suizide zu verhindern. Nur noch wer beruflich wirklich ein Waffe braucht, sollte zu Hause über eine Waffe verfügen.

Heinrich Frei, Zürich

RIB: Neuer Mitarbeiter Thomas Ungricht

November 6, 2006

Seit Anfang November arbeitet Thomas Ungricht im RIB-Archiv. Zur Zeit wird er von André Maertens eingearbeitet.
Die aktuellen Öffnungszeiten sind Montag, Mittwoch und Donnerstag 11-14 Uhr.

Am deutschen Wesen soll die Welt genesen……?

November 3, 2006

Lange Zeit wollte die deutsche Öffentlichkeit nichts von den Verbrechen der Deutschen Wehrmacht wissen. Erst 40 Jahre nach ihren Menschenrechtsverbrechen konnten in den 80er Jahren in einer vielbeachteten Ausstellung die Beweise nicht länger geleugnet werden.

Die Bundeswehr ist 1956 durch die alten Wehrmachtsgeneräle wieder gegründet worden – als Bestandteil des Kalten Kriegs mit dem erklärten Feind ‚Sowjetunion’.

Die Bundeswehr – die „Schule der Nation“?! „Bürger in Uniform“…. weiterlesen …

Rüstungsexporte

2009 – 60 Jahre H&K: Kein Grund zum Feiern!

Projekt Frieden

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Was tun die Abgeordneten?

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