DAKS: Kleinwaffen-Newsletter Mai erschienen
Mai 29, 2007
Die Mai-Ausgabe des Kleinwaffen-Newsletters ist erschienen. Darin finden Sie unter anderem den Hinweis auf ein ausführliches ZEIT-Dossier zum internationalen Handel mit Kleinwaffen, ein Portrait der Munitionsfirma RUAG Ammotec, Informationen zu aktuellen Geschäften von Heckler & Koch sowie einen Artikel über Waffenlieferungen nach Darfur. Besonderer Dank geht an Markus Nitschke (Oxfam Deutschland) für seinen Artikel über die Brüche des Waffenembargos in Somalia.
Der Kleinwaffen-Newsletter des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS) wird gefördert von:
DAKS-Fonds “Gerechtigkeit für Kleinwaffenopfer” (angesiedelt beim RüstungsInformationsBüro), Friedenszentrum Braunschweig, deutsche Sektion von Pax Christi, Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben, Oxfam Deutschland e.V. und Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). Herzlichen Dank an unsere Unterstützer!
Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen (als kostenlose E-Mail), senden Sie einfach eine Mail mit dem Stichwort “Kleinwaffen-Newsletter” an: rib.freiburg@gmx.de
Auf der Internetseite des RIB-Archivs können Sie frühere Newsletter nachlesen: http://www.rib-ev.de/daks/newsletter.htm
Hier erfahren Sie auch mehr über unsere Unterstützer-Organisationen.
André Maertens
Koordinator des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS)
Kriegsmaterialexporte stoppen und Solarzellen und Windkraftwerke produzieren
Mai 25, 2007
Leserbrief von Heinrich Frei, Zürich
Die Volksinitiative des Bündnisses gegen Kriegsmaterialexporte kommt zustande, schon sind 100.000 Unterschriften gesammelt worden. Es wäre an der Zeit, die Kriegsmaterialexporte der Schweiz vollständig zu stoppen, und zwar bevor die Volksinitiative für ein Verbot der Ausfuhr von Rüstungsgütern eingereicht wird. Unser Land mit dem Sitz des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz in Genf und als Depositärstaat der Genfer Konventionen ist unglaubwürdig, wenn wir Kanonen, Granaten, Munition und Panzerwagen exportieren. Auch die Friedensinitiativen von Bundesrätin Micheline Calmy-Rey sind erst glaubwürdig, wenn wir die Rüstungslieferungen, die mithelfen, Kriege in aller Welt anzuheizen, stoppen. Auch das Beklagen der gewalttätigen Jugend ist mehr als unglaubwürdig, wenn wir Erwachsenen dann es erlauben, die USA, Grossbritannien und Nato-Staaten mit Kriegsmaterial zu beliefern, an Staaten, die in Afghanistan und im Irak Krieg führen, die dort vor allem Kinder, Frauen und Männer töten, Zivilisten. Warum nicht die Kriegsindustrie auf zivile Produktion umstellen, Solarzellen und Windkraftwerke produzieren, Nullenergiehäuser bauen, alte Häuser energetisch sanieren? Investitionen in diesen zivilen Bereichen würden drei- oder vierfach mehr Arbeitsplätze schaffen als Investitionen in der Rüstungsindustrie.
Bleiberecht für Samargol Zadran
Mai 15, 2007
Unterstützerschreiben/Unterschriftenaktion
Samargol Zadran muss bleiben!
Liebe FreundInnen der Asyl- und Friedensbewegungen in Freiburg,
Liebe KollegInnen, MitschülerInnen, GemeinderätInnen,
Liebe FreundInnen aus Afghanistan,
Das RüstungsInformationsBüro sammelt Unterschriften für einen jungen Mann, der 2003 aus Afghanistan nach Deutschland geflohen ist. Er lebt in einem Asylbewerberheim in der Umgebung von Freiburg und ist unmittelbar von Abschiebung bedroht. Seit er in Freiburg lebt, geht er zum ersten Mal zur Schule, kann sich auf Deutsch verständigen und ist gut integriert. Er hat eine feste Arbeitsstelle und verdient seinen Lebensunterhalt.
Wir müssen davon ausgehen, dass Samargol nach Afghanistan abgeschoben werden soll. Sein Asylfolgeantrag wurde zurückgewiesen, ein Paß ist bereits in Bearbeitung. In Afghanistan ist er jedoch an Leib und Leben bedroht. Auf Grund einer nicht-staatlichen Verfolgung wurden schon viele seiner Familienmitgliedern umgebracht – die restliche Familie ist nach Pakistan geflohen. Dort wird die Familie jedoch auch verfolgt – sein Vater wurde ermordet. Außerdem besteht bei seiner Rückkehr die Gefahr einer Zwangsrekrutierung. weiterlesen …
Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung
Mai 15, 2007
Gemeinsame Erklärung von terre des hommes, Connection e.V. und Zentralstelle KDV
15. Mai: Internationaler Tag der Kriegsdienstverweigerung
Für Gewissensfreiheit und Frieden
Kriegsdienstverweigerung kann den Kreislauf der Gewalt durchbrechen
Pressemitteilung vom 15. Mai 2007
“Der Einsatz von Minderjährigen in bewaffneten Konflikten muss ebenso aufhören wie die Zwangsrekrutierung von über 18-Jährigen”, fordern das Kriegsdienstverweigerernetzwerk Connection e.V., die Zentralstelle KDV (Zentralstelle für Recht und Schutz der Kriegsdienstverweigerer aus Gewissensgründen e.V.), sowie die Kinderhilfsorganisation terre des hommes aus Anlass des 15. Mai, dem Internationalen Tag der Kriegsdienstverweigerung. Gerade bei bewaffneten Konflikten wie in der Türkei oder in Kolumbien sei die Verwirklichung des Menschenrechts auf Kriegsdienstverweigerung ein Beitrag, den Kreislauf der Gewalt zu unterbrechen. weiterlesen …
Leserbrief: Schwerter zu Pflugscharen
Mai 4, 2007
Heinrich Frei aus Zürich schreibt:
Schwerter zu Pflugscharen
1. Mai in Zürich: Vermummte Krawallbrüder, brennende Autos, eingeschlagene Schaufenster, Verletzte, Verhaftungen, für die Medien dankbare Sujets. Kaum beachtet wurden die kulturellen Veranstaltungen rund um den 1. Mai in Zürich: Musik, Tanz, Vorträge im Kasernenareal. An einer Veranstaltung im alten Zeughaus wurden die Themen Kriegsmaterialexporte und die Umstellung der Rüstungsproduktion auf zivile Fertigung diskutiert. Gerade für Zürich ist diese Frage von grosser Bedeutung, in einer Stadt wo schon für Hitler und Mussolini Kanonen und Granaten fabriziert wurden. Heute liefert Oerlikon-Contraves, eine Firma die jetzt dem deutschen Rüstungskonzern Rheinmetall gehört, Kanonen und Granaten an Staaten die im Irak und in Afghanistan Krieg führen, an die USA, Grossbritannien und weitere Nato Staaten, auch an Deutschland das jetzt mit Tornado Kampfjets sich am Krieg in Afghanistan beteiligt. weiterlesen …

