DAKS-Newsletter Juni 2008 erschienen
Juni 27, 2008
- Wie funktioniert “Product Placement” bei der Waffenindustrie?
- Was für Rüstungsprojekte gibt es in Australien, wo alles so relaxed ist?
- Und was ist nun tatsächlich von Konferenz von Dublin und dem Vertrag für ein Verbot von Streumunition zu halten?
Der neue Kleinwaffen-Newsletter des DAKS versucht Antworten zu geben …
Der Kleinwaffen-Newsletter des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS) wird gefördert von:
- DAKS-Fonds “Gerechtigkeit für Kleinwaffenopfer” (angesiedelt beim RüstungsInformationsBüro),
- Friedenszentrum Braunschweig,
- deutsche Sektion von Pax Christi,
- Kampagne gegen Rüstungsexport bei Ohne Rüstung Leben,
- Oxfam Deutschland e.V.,
- Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
- und von allen Mitgliedern des DAKS.
Herzlichen Dank an unsere Unterstützer!
Zum Weiterempfehlen:
Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen – Versand als PDF per email – senden Sie einfach eine Email mit dem Stichwort “Kleinwaffen-Newsletter” an: daks-news@rib-ev.de
Global Week on Small Arms – Joint Press-Release by DFG-VK and RIB e.V.
Juni 13, 2008
Translation of the Joint Press Release of DFG-KV and RIB e.V., Germany, at the end of the “Global Week on Small Arms”
- English Pressrelease – (.doc)
The “German Peace Society ” United War Resisters” (DFG-VK) and the “Armaments Information Office” (RIB e.V.), Freiburg i.Br., have highlighted the positive yet at the same time shocking results of the “Global Week on Small Arms” which ended on Monday, June 8th 2008. Activists in dozens of countries on five continents launched campaigns under the umbrella of the “International Action Network on Small Arms” (IANSA) to promote lobbying against the proliferation of those arms which are defined as infantry weapons that an individual soldier can carry.
Jürgen Grässlin, Federal Spokesman of the DFG-VK, stated that small arms are the “real weapons of mass destruction” of our times. As a matter of fact, the automatic G3 assault rifle of the German gun maker Heckler & Koch is one of the most prolific arms in many war-stricken countries. Amongst those are Sudan, Kenya, Pakistan and El Salvador where civilians suffer heavily from armed conflicts.
In Germany the DFG-VK and RIB e.V. together have joined the call of IANSA. Representatives of both organisations have alerted members of the Federal Parliament, the Bundestag, from all opposition parties to the particularly unfortunate role that Germany has played in the global proliferation of small arms.
“More than ten million G3 rifles make wide parts of the world insecure today”, criticized Jürgen Grässlin with reference to data from UNICEF. “The recent annual reports of the German Federal Government on armament exports show a dramatic increase of German small arms being exported. In 2006 the value of licences for exports of small arms to countries outside of EU and NATO jumped to a record high of more than 15 Million Euro”, Grässlin emphasized.
“It is an especially alarming fact that many of the recipients are countries where gross violations of human rights take place on a daily basis”, RIB-board member Roman Deckert pointed out. In the past few years, for instance, special units of the Philippine armed forces have been equipped with the modern G36 assault rifle of Heckler & Koch.
All MPs participating in the meetings criticized the disturbing fact that none of the past three annual reports of the Federal Government on armament exports has been debated in the Federal Parliament. DFG-VK and RIB e.V. strongly welcome this statement. In addition, both organisations urge the Federal Government to stop the transfer of small arms altogether and also to do its utmost to establish a strict control regime over global gun trade at the UN Biennial Meeting of States on Small Arms which will take place in Mid-July 2008 in New York.
For further information please contact:
Roman Deckert (board member of RIB e.V.): roman.deckert@bits.de
Jürgen Grässlin (federal spokesman of DFG-VK): J.Graesslin@gmx.de
Gemeinsame Pressemitteilung DFG-VK und RIB e.V.
Juni 11, 2008
- Globale Aktionswoche gegen Kleinwaffen beendet
- Deutsche Friedensgesellschaft und RüstungsInformationsBüro kritisieren deutschen Waffenhandel
Berlin / Frankfurt, 11. Juni 2008 – Original der Pressemitteilung –
Ein positives aber auch bestürzendes Resümee ziehen die Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK) und das RüstungsInformationsBüro (RIB e.V.) nach der am Montag beendeten »Globalen Woche gegen Kleinwaffen«. Auf fünf Kontinenten fanden in Dutzenden Ländern Kampagnen unter dem Dach des »International Action Network on Small Arms« (IANSA) gegen die Verbreitung dieser von maximal bis zu zwei Personen eingesetzten Waffen statt. weiterlesen …
Daimler-Boss Zetsche zieht Klagen gegen Jürgen Grässlin zurück
Juni 6, 2008
von der Webseite des internationalen Rechtshilfefonds Meinungsfreiheit versus Daimler:
“Am Vorabend der für den heutigen 3. Juni, 11.30 Uhr, vor dem Landgericht Berlin angesetzten mündlichen Verhandlung haben der Daimler-Vorsitzende Dieter Zetsche und die Daimler AG ihre Unterlassungsklage gegen Jürgen Grässlin, Buchautor und Sprecher der Kritischen AktionärInnen Daimler (KAD), äußerst kurzfristig zurückgenommen. Dies geht aus einem Fax hervor, das Grässlins Rechtsanwalt Holger Rothbauer in seiner Tübinger Kanzlei am Abend des 2. Juni von den Rechtsanwälten, die Zetsche und Daimler in dieser Sache vertreten, zugeleitet worden ist. Der Vorsitzende Richter am Landgericht Berlin, Herr Mauck, bestätigte ebenfalls sichtlich überrascht die Klagrücknahme am heutigen frühen Morgen.
„Mit den sehr substantiellen und außerordentlich ernst zu nehmenden staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen ist die Daimler-Strategie des Verharmlosens nicht aufgegangen. Dass Zetsche und Daimler jetzt vor dem Landgericht Berlin eingeknickt sind, ist aus meiner Sicht als deutlichstes Signal zu werten, dass sowohl das staatsanwaltschaftliche Ermittlungsverfahren als auch die gesamte Graumarktproblematik nicht mehr ignoriert werden kann“, erklärte Rechtsanwalt Rothbauer. Mehr in der Pressemitteilung der der Kritischen AktionärInnen Daimler. weiterlesen …
Bleiberecht für Samargol Zadran: Bericht von TV Südbaden
Juni 4, 2008
Samargol Zadran, afghanischer Flüchtling in Freiburg, kämpft seit fünf Jahren um Bleiberecht in Deutschland. Ein Härtefallantrag wurde von der Härtefallkommission Baden-Württemberg angenommen, ein Ersuchen um Bleiberecht ging an das Innenministerium. Das Innenministerium lehnte das Ersuchen jedoch ab. Der dritte Asylantrag wurde beim Bundesamt für Migration in Karlsruhe eingereicht.

