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Militär, Aufrüstung und Kriege werden mit öffentlichen Mitteln finanziert. Auch ein Regierungswechsel ändert nichts an dieser Tatsache. Wir fordern Gesellschaft und Politik dazu auf, auch Friedensarbeit in vergleichbarer Größenordnung mit öffentlichen Geldern zu finanzieren. Leider sind wir davon jedoch weit entfernt.
Die beiden großen deutschen Anti-Rüstungsarchive haben sich (wegen Finanz- und Personalmangel) zusammenschließen müssen, damit die Arbeit weitergeführt werden kann.
Eines unserer großen Ziele ist die Koordinierung einer Kampagne des Deutschen Aktionsnetzes Kleinwaffen Stoppen (DAKS), das sich gegen die weltweite Verbreitung von so genannten Kleinwaffen (= Handfeuerwaffen, bis hin zu Maschinengewehren und tragbaren Minen) richtet. Diese Waffen sind gerade in den ärmsten Regionen der Welt millionenfach verbreitet und spielen eine zentrale Rolle in den nahezu 50 Kriegen und Bürgerkriegen, die heute weltweit ausgefochten werden. Viele davon sind Produkte aus deutschen Fabriken oder werden mit Lizenzverträgen im Ausland hergestellt, wodurch sich auch Exportrichtlinien umgehen lassen. Wir wollen durch gründliche Recherche und intensive Öffentlichkeitsarbeit die Bevölkerung auf diese Missstände aufmerksam machen, um dadurch Druck auf die Politiker zu erzeugen.
Wer trägt die Schuld für die Opfer dieser Waffen? Ist nur der Soldat oder gar Kindersoldat, der den Befehl ausführt und den Abzugshahn betätigt, verantwortlich oder sind auch die Menschen mitverantwortlich, die mit ihrer Intelligenz und ihren handwerklichen Fähigkeiten diese Waffen entwickeln und produzieren? Was ist mit denjenigen, die damit viel Geld verdienen?
Um an diesen Fragestellungen professionell arbeiten zu können, muss eine Stelle geschaffen und finanziert werden. Dabei sollen unsere umfangreichen Archive als Grundlage genutzt werden.
Leider können wir die Finanzierung nicht aus eigenen Mitteln schaffen und sind deshalb auf die Unterstützung von vielen Menschen angewiesen. Wir benötigen 80 bis 100 Menschen zur Mit-Finanzierung eines Arbeitsplatzes für den Frieden mit je 15,- bis 25,- Euro pro Monat. Zum Jahresende verschicken wir einen Rechenschaftsbericht und eine Spendenbescheinigung (Bitte dafür Ihre Anschrift an uns schicken: RIB, Postfach 5261, 79019 Freiburg).
Bitte richten Sie einen Dauerauftrag ein und geben Sie diese Idee an möglichst viele Gleichgesinnte weiter, damit wir bald mit der kontinuierlichen Arbeit beginnen können.
Wir bedanken uns herzlich für die Unterstützung!
Das
RIB hat eine neue Kontonummer:
GLS-Bank BLZ 430 609 67 Konto-Nr.: 80 41 07 38 00