Archive for Newsletter – Page 2

DAKS-Newsletter Juni 2011 ist erschienen!

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Die Finanzsituation in Griechenland ist derzeit in aller Munde. Unberücksichtigt bleibt in diesem Zusammenhang leider, in wie fern die umfangreichen deutsch-griechischen Rüstungsgeschäfte mitverantwortlich für die derzeitige Misere sind, da sie eine nachhaltige Entwicklung beeinträchtigt haben. – Im aktuellen Newsletter dazu ein Überblick.

Ein weiterer Hintergrundbericht bemüht sich um eine Einschätzung der derzeitigen Armee-Debatte in der Schweiz. Auch in diesem Fall stellt sich wieder die Frage, in wie fern Rüstungsausgaben – insbesondere wenn der Nutzen der geplanten Rüstungsprogramme selbst aus militärischer und sicherheitspolitischer Sicht fraglich ist – einer nachhaltigen Entwicklung dienlich ist.

Ebenfalls im Newsletter: Die Finanzlage von Heckler & Koch – und die Frage, wie sich das Unternehmen aus seiner Schuldenkrise befreien möchte – gibt nach wie vor Rätsel auf. Wir versuchen eine Einschätzung.

Und: Die aktuelle Folge des „Lizenzlexikon Heckler & Koch“ ist in diesem Monat der Maschinenpistole MP7 gewidmet. weiterlesen→

DAKS-Newsletter Mai 2011 ist erschienen!

Newsletter als PDF (320 KB)

Am 5.Mai wurde die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ offiziell eröffnet. Damit ist der Startschuss gefallen: bis zur Bundestagswahl 2013 sollen 262.000 Unterschriften gesammelt werden um so ein Bürgervotum für ein Ende der derzeitigen Rüstungsexportpraxis zu geben und eine Grundgesetzänderung anzustoßen, die einen entsprechenden Paradigmenwechsel festschreibt. – Mehr dazu im aktuellen Newsletter!

Weitere Themen: ein Interview mit Jan van Aken (MdB / DIE LINKE) und eine Kritik der aktuellen Bundeswehr-Reformdebatte aus friedensethischer Perspektive.Außerdem ein Hinweis in „eigener“ Sache: der „Aachener Friedenspreis“ 2011 wird in diesem Jahr Jürgen Grässlin (RIB / DAKS) und der Informationsstelle Militarisierung (IMI) verliehen. – Auch hierzu mehr im aktuellen Newsletter.

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DAKS-Newsletter April 2011 ist erschienen!

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Im neuen DAKS-Newsletter fasst Robert Lindner (Oxfam) die aktuellsten Entwicklungen im Arms Trade Treaty-Prozess zusammen. Seit Fazit durchaus ambivalent, denn: “Ein internationales Abkommen zur Kontrolle des Waffenhandels rückt näher, doch Widerstände bleiben.” Eine Analyse des derzeitigen Diskussionsstandes findet sich in seinem ausführlichen Beitrag im aktuellen Newsletter.

Jürgen Grässlin (DFG-VK / RIB) gibt einen Überblick über die Geschäftsbeziehungen der deutschen Rüstungsindustrie mit den Diktaturen der arabischen Welt. Seine erschreckende Bilanz deckt sich mit der Einschätzung von Otfried Nassauer (BITS), der in einem Interview zu dem Schluss gekommen ist die Waffenindustrie lebe vom Export. – Auch dazu mehr im Newsletter.

Dr. Peter Lock schließlich stellt in einem Beitrag die Entsorge-Problematik von Überschuß- und Altwaffen dar, für deren Vernichtung durch den Gesetzgeber zu wenig Anreize geschaffen wurden.

Und im Heckler & Koch-Lizenzlexikon diesmal: Die Modelle HK 416/417. weiterlesen→

DAKS-Newsletter März 2011 ist erschienen!

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Die zwischen 2004 und 2011 erfolgten Rüstungsexporte von EU-Staaten an Libyen sind auch für den Newsletter genauso ein Thema wie Waffenexporte nach Mexiko, Rüstungsgeschäfte mit den Staaten der Arabischen Halbinsel und die Rüstungsproduktion in EU und USA. Darüber hinaus: ein Grundsatz-Artikel von Dr.Peter Lock über die Möglichkeit von mehr Sicherheit durch technische Neuerungen im Bereich des privaten Kleinwaffen-Besitzes.

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DAKS-Newsletter Februar 2011 ist erschienen!

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Die deutschen Waffenexporte an Ägypten sind in diesem Monat ein Thema im Kleinwaffen-Newsletter. Die Proteste der Friedensbewegung gegen die jahrzehntelange Belieferung der ägyptischen Sicherheitskräfte haben zu einem ersten Zwischenziel, der Nichtbearbeitung von Exportanträgen geführt. Jürgen Grässlin berichtet.

Weitere Themen sind u. a. die Vergabe des Göttinger Friedenspreises an die GKKE und an ORL, ein Interview mit Otfried Nassauer im Freitag, eventuelle Umbau-Projekte bei Heckler & Koch und die internationale Bedeutung des BICC in Bonn.

Über die aktuelle Schweizer Initiative „Schutz vor Waffengewalt“ spricht Adi Feller im Interview. Peter Lock erhebt in seiner Reihe zu Themen der Kleinwaffenkontrolle die Forderung nach einer Munitionssteuer. Und im „Lizenzlexikon Heckler & Koch“ besprechen wir dieses Mal das Schnellfeuergewehr G36. weiterlesen→

Von der Hausdurchsuchung zur Anklage gegen Heckler & Koch

Nach Sicherstellung der Reise- und Finanzunterlagen zu offensichtlich illegalen G36-Gewehrlieferungen und zur Polizeiausbildung in mexikanischen Unruheprovinzen kann die Staatsanwaltschaft jetzt Anklage erheben

von Jürgen Grässlin

Mit Wissen der Geschäftsleitung der Heckler & Koch GmbH sollen verbotenerweise G36-Gewehre, später auch Ersatzteile in mexikanische Unruheprovinzen exportiert worden sein. Die Strafanzeige wegen des Verdachts illegaler Waffenlieferungen wurde bereits im April 2010 gestellt.

Die Zeugenvernehmungen seitens der Stuttgarter Staatsanwalt weisen den Weg zu einem Rüstungsexportskandal auf allerhöchster Ebene: So sollen das Kriegswaffenkontrollgesetz und das Außenwirtschaftsgesetz verletzt, das Bundesausfuhramt und letztlich der Bundessicherheitsrat unter Führung von Bundeskanzlerin Angela Merkel getäuscht worden sein. Die Bundesregierung reagierte offenbar mit einem bis dato geltenden Genehmigungsstopp für H&K-Waffenexporte nach Mexiko.

Trotz katastrophaler Menschenrechtslage, jahrelanger Verwicklungen von Polizeien in schwerste Menschenrechtsverletzungen und weit verbreiteter Korruption in Reihen der Polizei haben mehrere Experten der Oberndorfer Waffenschmiede sogar die Schießausbildung mexikanischer Polizisten vor Ort höchstpersönlich mit übernommen – wohlgemerkt widerrechtlich. So jedenfalls lauten präzise formulierte Vorwürfe, die aus dem Unternehmen heraus gegen die Unternehmensführung erhoben werden.

Nur gut eine Woche nach Ausstrahlung des TV-Berichts in REPORT MAINZ (ARD) [#1] erfolgte am 21. Dezember 2010 eine Hausdurchsuchung bei der Oberndorfer Waffenschmiede mit der Beschlagnahme umfassender Dokumente durch 20 Beamte des Kölner Zollkriminalamts und der Stuttgarter Staatsanwaltschaft. Zudem sollen in Köln Akten von H&K beschlagnahmt worden sein, die von einer vorigen Hausdurchsuchung dort gelagert waren. Mehr als fünfzig deutsche Zeitungen und Internetplattformen berichteten vor den Weihnachtsfeiertagen umfassend. Auch in Spanien und Lateinamerika publizierten zahlreiche Zeitungen Berichte zum Mexiko-Waffendeal.

Noch bestreitet H&K die Vorwürfe, G36-Sturmgewehre verbotenerweise in mexikanische Unruheprovinzen geliefert und dort Polizeien nach 2006 an den Waffen ausgebildet zu haben. Doch die Abwiegelungen des Unternehmens werden der Faktenlage nicht standhalten, die Indizien sind erdrückend. Rechtsanwalt Rothbauer fordert dementsprechend, die Staatsanwaltschaft sollte »Anklage gegen die Verantwortlichen bei H&K erheben«.

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DAKS-Newsletter Januar 2011 ist erschienen!

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Wie ist es möglich, dass Waffen von Heckler & Koch in mexikanische ‘Unruhe’-Provinzen exportiert werden konnten, obwohl für einen solchen Export keine Exportgenehmigung vorlag? Die Frage ist offen, aber die Bundesregierung verfolgt das derzeit noch laufende Ermittlungsverfahren gegen Heckler & Koch wird “von der Bundesregierung aufmerksam verfolgt”. (Antwort der Bundesregierung auf Frage 3 der Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke vom 4.1.2011)

Jürgen Grässlin fasst in einem Beitrag für den DAKS-Newsletter die neuesten Entwicklungen in diesem Verfahren zusammen. Eine positive Entwicklung in diesem Zusammenhang: “Für Anträge, die das Unternehmen Heckler & Koch für den Export von Kriegswaffen und sonstigen Rüstungsgütern nach Mexiko gegenwärtig gestellt hat, ist die Bearbeitung ausgesetzt.” (Antwort der Bundesregierung auf Frage 4a der Kleinen Anfrage der Bundestagsfraktion Die Linke vom 4.1.2011)

Weitere Themen: Dr. Peter Lock erörtert die Möglichkeiten die die Einführung einer Haftplichtversicherungs-Pflicht auf den privaten Waffenbesitz haben könnte. Fabian Sieber fasst die Kerndaten des Rüstungsexportberichts 2009 zusammen. Und ein neuer Beitrag im Rahmen des Heckler & Koch Lizenzlexikons ist erschienen: im Blickpunkt diesmal – die Maschinenpistole MP5.

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DAKS-Newsletter Dezember 2010 ist erschienen!

Newsletter als PDF (300 KB)

eher unweihnachtlich sind die Themen des aktuellen Newsletters: Heckler & Koch kommt aus den Schlagzeilen nicht heraus, da – so die von Jürgen Grässlin erhobenen Vorwürfe – das Unternehmen nicht nur illegal Sturmgewehre nach Mexiko verkauft hat, sondern dort auch Polizisten im Umgang mit diesen Waffen geschult hat.

Dr. Peter Lock fasst für den DAKS-Newsletter die bisherige Diskussion um privaten Waffenbesitz zusammen und entwirft mögliche Szenarien, wie durch den Gesetzgeber die destabilisierende Anhäufung von Kleinwaffen in Deutschland in den Händen von Privatpersonen eingeschränkt werden kann. Und: die Situation in Somalia, bzw. das Engagement Deutschland im dortigen Bürgerkrieg wird durch einen Hintergrundartikel in den Blick genommen.

Der einzige, adventliche Ausblick ist das dezidierte Eintreten verschiedener evangelischer Landeskirchen gegen Rüstungsexporte aus Deutschland. – Hierzu mehr im neuen Newsletter. weiterlesen→

DAKS-Newsletter Oktober 2010 ist erschienen!

Newsletter als PDF (224KB)

Diesen Monat gibt es im DAKS-Newsletter Berichte über die ATT-Verhandlungen in New York, das Sturmgewehr G3 von Heckler & Koch und Söldner als Akteure in den heutigen Kriegen.

Daneben gilt es aber auch einen Glückwunsch auszusprechen, denn die GKKE und ORL erhaltenden Göttinger Friedenspreis 2011!

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DAKS-Newsletter August 2010 ist erschienen!

Newsletter als PDF (350 KB)

Trotz Sommer-Ferien ist im letzten Monat viel passiert. – Besonders in der Schweiz. So wurde Anfang August bekannt, dass sich eine der weltweit größten Söldner-Firmen, Aegis Defence Services, ihren Holding-Sitz nach Basel verlegt hat. Über die Hintergründe und die möglichen Folgen informiert ein Beitrag des Newsletters.

Gleichzeitig läuft die Initative der “Gruppe für eine Schweiz ohne Armee” weiter, die ein Verbot der Aufbewahrung von Schusswaffen in Privathäusern zum Ziel hat. – Auch über den Stand dieser Aktion informiert der neue Newsletter.

Weitere Themen: Wie gelangten im Jahr 2008 G36-Sturmgewehre nach Georgien? – Die Bundesregierung tappt noch immer im Dunkeln. Derweil scheinen, nach dem Verkauf des des deutschen Munitionsherstellers MEN an ein brasilianisches Konsortium Technologie-Transfers stattzufinden. – Ohne dass dies jemanden sorgt.

Und in Mexiko eskaliert der Drogen-Krieg weiter. – Mit illegalen Waffen aus den USA.

Trotz all dieser Entwicklungen gibt es aber auch einen Grund zur Hoffnung: IANSA gibt es seit 12 Jahren. – Und das Zwischenfazit der bisher geleisteten Arbeit kann sich wirklich sehen lassen! weiterlesen→