Archive for RIB

»Schwarzbuch Waffenhandel« ist erschienen

»Vielleicht sollte man den Rat geben, sich das Buch bald zu besorgen,
denn viele der Genannten dürften ‚not amused’ sein,
sich als Täter porträtiert zu sehen,
und könnten versuchen, juristisch dagegen vorzugehen.«

Aus der ZivilCourage, Ausgabe Mai/Juni 2013
erste Rezension zum »Schwarzbuch Waffenhandel

Dieses Buch ist auch als eBook erhältlich.

COVER--Schwarzbuch-Waffenhandel

Jürgen Grässlin Infomail zum 13. Mai 2013:

 Das »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient« ist ab sofort im Buchhandel erhältlich!

Herzliche Einladung zu den bereits jetzt mehr als 20 Lesungen bundesweit!

Nach zweieinhalbjähriger Recherche- und Schreibzeit ist es soweit: Mein »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient« ist mit dem 13. Mai 2013 im Buchhandel erhältlich (ORIGINALAUSGABE. Taschenbuch, 624 Seiten, ISBN: 978-3-453-60237-3; Euro 14,99; Heyne Verlag München). weiterlesen→

Überführt: Heckler & Koch lieferte illegal Gewehre nach Mexiko

Nun ist es offiziell: Heckler & Koch räumt ein, dass ein “dringender Tatverdacht gegen zwei langjährige Mitarbeiter” bestehe, “Waffenlieferungen in nicht genehmigungsfähige mexikanische Bundesstaaten veranlasst zu haben”. – So zitiert zumindest Spiegel Online aus einem nicht näher identifizierten “Aushang auf dem Firmengelände”.

Wie diese Erkentnis, die das Resultat eines Heckler & Koch internen Untersuchungsverfahren darstellt, auf das Verfahren einwirken wird, das seit 2010 in Stuttgart anhängig ist, ist noch unklar. Eine Stellungnahme der leitenden Staatsanwaltschaft liegt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor.

GKKE veröffentlicht ihren Rüstungsexportbericht 2012

Pressemitteilung der GKKE (Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung) als PDF · 47 KB

Waffen schaffen keine Stabilität

Bonn/Berlin, 10.12.2012.

Kritik an der Zunahme von Rüstungsexportgenehmigungen an Drittstaaten, also an Länder außerhalb von NATO und EU, übte die GKKE bei der Vorstellung ihres diesjährigen Rüstungsexportberichtes (PDF · 735 KB) vor der Bundespressekonferenz am heutigen Tag in Berlin. Mit 42 Prozent machten sie in 2011 annähernd die Hälfte aller Ausführgenehmigungen aus. „Aus der Ausnahme scheint eine Regel geworden zu sein“, kommentierte Prälat Dr. Karl Jüsten, der katholische Vorsitzende der GKKE. 21,2 Prozent der Einzelgenehmigungen seien in 2011 an Länder gegangen, die staatliche Entwicklungshilfe empfangen. Inzwischen sei die Zahl der Empfängerländer, die hinsichtlich ihrer Menschenrechtssituation als bedenklich eingestuft würden, auf 64 angestiegen; 2010 waren es noch 48 Länder. Der Bericht der Bundesregierung vermittle den Eindruck einer Genehmigungspraxis, „die sich nicht an die eigenen restriktiven Maßstäbe hält und die Einhaltung der Menschenrechte immer wieder anderen Interessen unterordnet – im Gegensatz zu den ausdrücklichen Erklärungen der Bundesregierung“, so Jüsten.

Zur Argumentation der Bundesregierung, mit Rüstungslieferungen an Partner in Konfliktregionen „Stabilitätsanker“ zu schaffen, nahm Prälat Dr. Bernhard Felmberg Stellung: „Es ist ein gefährlicher Trugschluss zu glauben, dass Lieferungen von Waffen oder Kriegsgerät zur Stabilisierung (der Lage in Konfliktregionen) beitragen könnten.“ weiterlesen→

Rüstungsexportbericht 2011 vorgestellt

Rüstungsexportbericht als PDF (1 MB) auf der Seite des BMWi

Pressemitteilung von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!:

Berlin/Freiburg/Stuttgart, den 14. November 2012

Mitteilung an die Medien anlässlich der heutigen Vorstellung des Rüstungsexportberichts 2011 im Bundeskabinett

„Blendwerk auf Zeit: Jede exportierte Kriegswaffe bleibt eine zuviel“

„Bundesregierung macht sich mitschuldig am Einsatz deutscher Waffen“

Forderung nach Umkehr und Grundgesetzergänzung Artikel 26 (2)

„Mit dem neuen Rüstungsexportbericht wird der falsche Eindruck erweckt, das Blatt wende sich zum Besseren. Trotz geringerer Kriegswaffenexporte bleibt jede Kriegswaffe, die geliefert wird, eine zuviel“, sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Aufschrei-Kampagne und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). „Der schöne Schein trügt. Denn der letzte Rüstungsexportbericht vor der Bundestagswahl 2013 ist angesichts stark gestiegener Einzelausfuhrgenehmigungen, exorbitant hoher Kriegswaffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten und in Diktaturen sowie neuer milliardenschwerer Vertragsabschlüsse im Jahr 2012 allenfalls ein Blendwerk auf Zeit.“ Kampagnensprecher Grässlin verweist darauf, dass in diesem Jahr allein mit Algerien Vereinbarungen für neue Kriegswaffenlieferungen in Höhe von rund 10 Milliarden Euro getroffen worden sind. weiterlesen→

Vortrag: Deutschland – Europameister im Waffenhandeln

Heute (25.10.2012) veranstalten die Humanistische Union und das Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Freiburg im Rahmen der Votragsreihe „Tacheles” einen Abend mit Jürgen Grässlin zum Thema:

Deutschland – Europameister im Waffenhandeln

Wie die Kampagne „Aktion Aufschrei –Stoppt den Waffenhandel!“ legale und illegale Rüstungsexporte unterbinden will

Ort: Universität Freiburg, Platz der Universität 3,
Kollegiengebäude I, Raum 1098
Zeit: Donnerstag, 25.10.2012, 20 Uhr s.t.

Flugblatt (PDF – Text siehe weiter unten)  ·  Plakat (PDF)  ·

Radio-Interviews:

Im Vorfeld der Veranstaltung sendet Radio Dreyeckland ein Interview mit Jürgen Grässlin im Rahmen des Mittagsmagazins am 25.10. zwischen 12 und 13 h. Das Interview wird hier verlinkt sobald es im RDL-Archiv online steht.

Im gleichen Zusammenhang plant SWR4 im Laufe des heutigen Nachmittags ein Interview mit Jürgen Grässlin. Wir verlinken nähere Infos hier sobald sie vorliegen.


Einladung zur Vortragsveranstaltung

Einladung zur Vortragsreihe TACHELES der Humanistischen Union Baden-Württemberg und des Instituts für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Freiburg weiterlesen→

Erfolgreiche Blockade der Waffenlobby-Zentrale von Krauss-Maffei Wegmann in Berlin

Dies war der Auftakt zu einer grossen Anzahl von Protest-Aktionen gegen Rüstungsindustrie und Waffenhandel. Eine Übersicht über alle Termine findet sich beim Netzwerk Friedenskooperative.


Mitteilung an die Medien

Berlin, den 31.08.2012, 10:00 Uhr, Prof. Peter Grottian, 0171-8313314, buero.grottian@gmx.de

Erfolgreiche Blockade der Waffenlobby-Zentrale von Krauss-Maffei Wegmann in Berlin

Auftakt für Proteste in Berlin, Kassel, Friedrichshafen und Oberndorf/Neckar vom 31. 8. – 3. 9. 2012 – Merkel vor einem Ausstieg aus dem Waffenhandel?

Aktivisten des Bündnisses „Legt den Leo an die Kette!“ im Rahmen von „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ blockierten den Eingang der Waffenlobby-Zentrale des Leo-Produzenten Krauss-Maffei Wegmann am Pariser Platz in Berlin. Sie schmückten den Eingang mit Großplakaten mit einer Karikatur von Bundeskanzlerin Merkel als Panzerkommandantin und mit Slogans wie „Merkel: Den Leo an die Kette“ oder „Krauss-Maffei Wegmann aufgrund von Protesten geschlossen“. weiterlesen→

Aktion Aufschrei: Pressemitteilung zum Antikriegstag

Mitteilung an die Medien           PM als PDF (370 KB)
Berlin, den 27.08.2012

Aufschrei-Kampagne spitzt Konflikt um Leopard-Lieferungen und Kleinwaffen-Exporte zu

Bundesweit Kundgebungen, Konzerte und Aktionen zum Antikriegstag am 1. September 2012

Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ rief heute in Berlin in einer Pressekonferenz zur Teilnahme und aktiven Unterstützung der bundesweit mehr als 50 Protestveranstaltungen gegen Waffenhandel auf.

Diese finden um den 1. September, dem Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs und Antikriegstag, bis in den Oktober hinein statt.

„Angesichts des Massenmordens mit den deutschen Sturmgewehren G3 und G36 und Maschinenpistolen MP5 und MP7“, forderte Jürgen Grässlin, Kampagnensprecher und Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK), „einen vollständigen Stopp von Kleinwaffenexporten“. Indem die Bundesregierung Rüstungsexporte und Lizenz-vergaben an menschenrechtsverletzende Staaten wie Saudi-Arabien genehmige, mache sie sich laut Grässlin „mit-schuldig am tödlichen Einsatz deutscher Waffen“. Bis zum heutigen Tag seien nach Grässlins Berechnungen weit mehr als 1,6 Millionen Menschen durch Kugeln aus dem Lauf von Waffen der Oberndorfer Firma Heckler & Koch (H&K) erschossen worden – „Tendenz stark steigend“.

Am 1. September 2012 protestieren Aktivisten aus der Friedensbewegung und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Villingen nahe Oberndorf für Frieden und Abrüstung, um den Opfern Stimme und den Tätern Name und Gesicht zu geben. Unterstützt von der Aufschrei-Kampagne führen rund hundert Musikerinnen und Musiker am 02. und 03.09.2012 in Villingen und vor dem H&K-Werkstor klassische Konzerte auf, kündigte Sabine Albrecht von Lebenslaute an. weiterlesen→

»Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient«

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Jürgen Grässlin

6. September 2012  ·  19:30 Uhr

Neustadt an der Weinstraße
Saalbau Beethovensaal  ·  Bahnhofstr. 1,

Veranstalter:

Amnesty International, attac, DFG-VK, DGB Vorder- und Südpfalz, Friedensinitiative Neustadt, terre des femmes

Kontakt: H.-J. Hemmerling, Maxburgstr. 52, 67434 Neustadt a.d. Weinstraße

Plakat

25.000 Euro für Hinweise auf strafrechtliche Vergehen der Eigentümer von Krauss-Maffei Wegmann

Gegen die von der Bundesregierung geplante Lieferung von 270 Leopard_2-Panzern an Saudi-Arabien hat das Zentrum für Politische Schönheit heute eine Kampagne gestartet:

Plakat in Berlin

Plakat in Berlin

Homepage der Kampagne  ·  Presse-Kit (.zip, 119 KB)
Antworten auf Fragen zur Aktion

News-Telegramm, 21.5.2012, des Zentrum für Politische Schönheit:

“Es ist wohl eine der schönsten und radikalsten Kampagnen gegen die deutsche Waffenindustrie seit langem: die Aktionskünstlergruppe “Zentrum für politische Schönheit” lobt 25.000 Euro für Hinweise aus, die zu einer Verurteilung der Haupteigner des Panzerkonzerns Krauss-Maffei-Wegmann führen.” Metronaut.de

“Interessant ist an der Aktion, dass diese einige der den meisten wohl unbekannten Eigentümer aus den Familien von Braunbehrens, von Maydell und Seth ans Tageslicht holt und zur Verantwortung ruft, die mit der Rüstung Geschäfte machen, gleichzeitig aber als Anthroposophen, Künstler, Fotografen, Lehrer, Psychologen und Humanisten arbeiten.” Telepolis

Wir bitten um Ihre Mithilfe: Das Zentrum für Politische Schönheit lobt mit sofortiger Wirkung eine Belohnung von 25.000 Euro in bar aus – für Informationen, die zur rechtskräftigen Verurteilung (ohne Bewährung) von einem der 19 Haupteigentümer des Panzerherstellers “Krauss-Maffei Wegmann” führen. Wir haben soeben Dossiers, Namen und Fotos der Eigentümer veröffentlicht, die von der geplanten Lieferung der 270 Kampfpanzer an Saudi-Arabien am meisten profitieren würden.

weiterlesen→

2 Reden beim Friedensweg Bodensee 2012

Jürgen Grässlin hat sich beim Friedensweg Bodensee beteiligt und die folgenden beiden Reden gehalten:

1. “Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel von Tognum / MTU. MTU – der unterschätzte Rüstungsriese”
· 
die Rede als .doc-Datei (56 KB)

2. “Der Tod ist ein Meister vom Bodensee. Aufschrei für eine rüstungsfreie Zone Bodensee” 
·  die Rede als .doc-Datei (56 KB)


Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel von MTU/Tognum!

MTU – der unterschätzte Rüstungsriese

Rede von Jürgen Grässlin anlässlich des Friedenswegs 2012 am Bodensee

9. April 2012 vor MTU in Friedrichhafen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

wir haben uns heute vor der Motoren- und Turbinen-Union in Friedrichshafen versammelt. Die MTU blickt auf eine bewegte und äußerst aussagekräftige Firmengeschichte zurück:

Von der Unternehmensgründung 1909 in Bissingen/Enz, den Umzug 1911/12 nach Friedrichshafen bis hin zur Umstellung der Produktion auf Militärfahrzeuge 1933. Bis 1945 lieferte man rund 140.000 Motoren für den Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten aus. 1969 wurde die MTU Friedrichshafen GmbH gegründet, 2006 wurde die Tognum Unternehmensgruppe mit MTU als Kernmarke. Im Jahr darauf folgte der Börsengang als Aktiengesellschaft. weiterlesen→

RIB e.V. ist eine der Trägerorganisationen von »Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel«. Aktuelle Infos finden Sie hier: → aufschrei-waffenhandel.de