RüstungsInformationsBüro

Informationen zu Waffenproduktion und Rüstungsexporten

Kategorie: RIB

alles was direkt mit dem RIB zu tun hat

Audio-Mitschnitte von Radiosendungen und Podiumsdiskussion

 Jürgen Grässlin im Radio

Am 18.7.2013 war Jürgen Grässlin Gast in der Morgensendung „Leute“ im 1. Programm des SWR.
Thema: Sein neues Buch „Schwarzbuch Waffenhandel – Wie Deutschland am Krieg verdient“:

SWR1-Seite zur Sendung

SWR1-Leute-Podcast-feed

Sendung als mp3-Audio-Datei (15 MB)

Am 12. Juli 2013 hielt Jürgen Grässlin einen Vortrag im Domforum Köln, der vom Domradio mitgeschnitten wurde.

Domradio-Seite zur Sendung

Online-Audioplayer mit der ganzen Sendung (73 Minuten)


Im Kölner Domforum diskutierten am 9. Juli 2013 Dr. Rolf Mützenich (MdB; SPD); Bijan Djir-Sarai (MdB; FDP); Kathrin Vogler (MdB; Die Linke); Katja Keul (MdB; Bündnis 90/ Die Grünen); Willy Wimmer (Staatssekretär a.D.; CDU); Martin Singe (Aktion „Aufschrei Stoppt den Waffenhandel“) unter der Moderation von Arnd Henze (ARD Hauptstadtstudio) über „Rüstungsexporte auf dem Prüfstand„.

Das Domradio hat die Podiumsdiskussion aufgezeichnet und in gekürzter Fassung online zur Verfügung gestellt:

Domradio-Seite zur Podiumsdiskussion

Online-Audio-Player mit einer gekürzten Fassung der Diskussion (56 Minuten)

Wie Deutschland am Krieg verdient

Ein sehr lesenswerter Artikel bei „Regensburg-Digital” zu einer Lesung von Jürgen Grässlin „Schwarzbuch Waffenhandel” am 16.7.2013:

Der Manager der Mortalität und die Marketenderin der Todeswaffen

Angela Merkel und Claus Günther, Joschka Fischer und Dieter Zetsche, Guido Westerwelle und Andreas Heeschen – sie alle sind Täter. In seinem neuen Buch „Schwarzbuch Waffenhandel“ präsentiert Jürgen Grässlin akribische Recherchen und deutliche Worte. Gegen die Waffenschmiede Heckler & Koch hat er sogar Strafanzeige erstattet. Am Dienstag war er in Regensburg.

„Es sind definitiv illegal Gewehre in Provinzen geliefert worden, wo dies ausdrücklich untersagt war.“ Jürgen Grässlin über Heckler & Koch. Foto: as

„Es sind definitiv illegal Gewehre in Provinzen geliefert worden, wo dies ausdrücklich untersagt war.“ Jürgen Grässlin über Heckler & Koch. Foto: as

Jürgen Grässlin ist ein mutiger Mann. Das Who is Who der deutschen Waffenlobby kennt den Lehrer. Und sie mögen ihn nicht. Bei Aktionärsversammlungen ergreift er regelmäßig das Wort und rechnet den Managern vor, mit welchem Blutzoll sie ihre Rendite erwirtschaften. In zahlreichen Veröffentlichungen benennt er klar, welche Banken Streumunitionsgeschäfte finanzieren, wer atomwaffenfähige U-Boote an Israel liefert und für wie viele Toten die reine Profitorientierung bei EADS, Daimler Chrysler, Diehl, ThyssenKrupp, Rheinmetall und anderen sorgt.

weiterlesen bei „Regensburg-Digital”

 

Zu wenig Kontrolle über deutsche Rüstungsexporte

Neue Studie im Auftrag der kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt

Studie als Download, PDF (900 KB)

(Aachen/Bonn/Berlin, 16. Juli 2013). Für eine stärkere Einbeziehung des Bundestages und verbesserte parlamentarische Kontrollmechanismen bei Rüstungsexporten plädiert eine neue Studie im Auftrag der kirchlichen Hilfswerke MISEREOR und Brot für die Welt. Die Untersuchung „Parlamentarische Kontrolle und Transparenz von Rüstungsexporten“ des Internationalen Konversionszentrums Bonn (BICC) vergleicht die Überprüfungsverfahren der Bundesrepublik mit denen anderer europäischer Nachbarländer und der USA. Die Autoren sprechen sich auch für eine breitere öffentliche Debatte aus.

Deutschland steht bei Rüstungsexporten weltweit an dritter Stelle. „Derzeit scheint es, als würden Rüstungsexporte auch als Mittel der Außenpolitik ins Spiel gebracht. Die Folgen können im Konfliktfall gravierend sein und, wegen der Langlebigkeit vieler Waffensysteme und Rüstungsgüter, länger andauern als das Regime, an das geliefert wurde“, erklärt Autor Jan Grebe vom BICC. (mehr …)

DAKS-Newsletter Juni 2013 ist erschienen!

Newsletter als PDF (1,1 MB)

Kaum ist das EU-Waffenembargo aufgehoben erklärt die Syrien-Kontaktgruppe, dass sie willens ist, künftig Waffen nach Syrien zu liefern. Die Bundeswehr kommt ob ihrer Beschaffungspolitik derweil kaum aus den Schlagzeilen heraus (genauso wie Heckler & Koch aus anderen Gründen) und gibt bekannt einen Großauftrag für Maschinengewehre an Heckler & Koch vergeben zu wollen. – Irrsinn? Durchaus.

Aber im neuen Newsletter gilt es auch über Erfolge der Friedensbewegung zu berichten. Etwa den von IPPNW organisierten Kongress „Zielscheibe Mensch“. Vor allem aber: Jürgen Grässlin hat ein neues Buch über Rüstungsexporte geschrieben. Das Kleinwaffen, bzw. Heckler & Koch kommen darin natürlich auch vor. Und da es nicht nur ein äußerst lesenswertes Buch ist, sondern Jürgen Grässlin auch auf Lesereise geht, sollte dies unbedingt zur Kenntnis genommen werden! (mehr …)

Kongress „Zielscheibe Mensch“ – ein großer Erfolg!

Aus der „Villinger Erklärung„:

Wir Organisator_innen des Kongresses „Zielscheibe Mensch“ („Human Target“) freuen uns deshalb über den großen Zuspruch unserer internationalen viertägigen Zusammenkunft in Villingen- Schwenningen.

300 Teilnehmer_innen aus 28 Staaten tauschten sich intensiv über die verheerenden körperlichen und seelischen Folgen von Kleinwaffen aus. Entgegen ihrem harmlos wirkenden Namen verursachen „Kleinwaffen“ großes Leid.

In Vorträgen, Diskussionen und 25 Workshops informierten wir uns zusätzlich über die politischen, ökonomischen und psychologischen Ursachen des globalen Kleinwaffenhandels.

Kongressteilnehmer_innen berichteten anhand berührender Bilder, wie sie sich weltweit um die Opfer sorgen. Andere schilderten mit bewegenden Beispielen, wie sie die Produktion, die Weitergabe oder den Einsatz von Kleinwaffen bekämpfen.

Ihr Engagement ermutigt jeden Einzelnen von uns, in Zukunft den Opfern des Waffenhandels weltweit eine Stimme und den Tätern Name und Gesicht zu geben.


 

»Schwarzbuch Waffenhandel« ist erschienen

»Vielleicht sollte man den Rat geben, sich das Buch bald zu besorgen,
denn viele der Genannten dürften ‚not amused’ sein,
sich als Täter porträtiert zu sehen,
und könnten versuchen, juristisch dagegen vorzugehen.«

Aus der ZivilCourage, Ausgabe Mai/Juni 2013
erste Rezension zum »Schwarzbuch Waffenhandel

Dieses Buch ist auch als eBook erhältlich.

COVER--Schwarzbuch-Waffenhandel

Jürgen Grässlin Infomail zum 13. Mai 2013:

 Das »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient« ist ab sofort im Buchhandel erhältlich!

Herzliche Einladung zu den bereits jetzt mehr als 20 Lesungen bundesweit!

Nach zweieinhalbjähriger Recherche- und Schreibzeit ist es soweit: Mein »Schwarzbuch Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient« ist mit dem 13. Mai 2013 im Buchhandel erhältlich (ORIGINALAUSGABE. Taschenbuch, 624 Seiten, ISBN: 978-3-453-60237-3; Euro 14,99; Heyne Verlag München). (mehr …)

Überführt: Heckler & Koch lieferte illegal Gewehre nach Mexiko

Nun ist es offiziell: Heckler & Koch räumt ein, dass ein „dringender Tatverdacht gegen zwei langjährige Mitarbeiter“ bestehe, „Waffenlieferungen in nicht genehmigungsfähige mexikanische Bundesstaaten veranlasst zu haben“. – So zitiert zumindest Spiegel Online aus einem nicht näher identifizierten „Aushang auf dem Firmengelände“.

Wie diese Erkentnis, die das Resultat eines Heckler & Koch internen Untersuchungsverfahren darstellt, auf das Verfahren einwirken wird, das seit 2010 in Stuttgart anhängig ist, ist noch unklar. Eine Stellungnahme der leitenden Staatsanwaltschaft liegt zum gegenwärtigen Zeitpunkt noch nicht vor.

GKKE veröffentlicht ihren Rüstungsexportbericht 2012

Pressemitteilung der GKKE (Gemeinsamen Konferenz Kirche und Entwicklung) als PDF · 47 KB

Waffen schaffen keine Stabilität

Bonn/Berlin, 10.12.2012.

Kritik an der Zunahme von Rüstungsexportgenehmigungen an Drittstaaten, also an Länder außerhalb von NATO und EU, übte die GKKE bei der Vorstellung ihres diesjährigen Rüstungsexportberichtes (PDF · 735 KB) vor der Bundespressekonferenz am heutigen Tag in Berlin. Mit 42 Prozent machten sie in 2011 annähernd die Hälfte aller Ausführgenehmigungen aus. „Aus der Ausnahme scheint eine Regel geworden zu sein“, kommentierte Prälat Dr. Karl Jüsten, der katholische Vorsitzende der GKKE. 21,2 Prozent der Einzelgenehmigungen seien in 2011 an Länder gegangen, die staatliche Entwicklungshilfe empfangen. Inzwischen sei die Zahl der Empfängerländer, die hinsichtlich ihrer Menschenrechtssituation als bedenklich eingestuft würden, auf 64 angestiegen; 2010 waren es noch 48 Länder. Der Bericht der Bundesregierung vermittle den Eindruck einer Genehmigungspraxis, „die sich nicht an die eigenen restriktiven Maßstäbe hält und die Einhaltung der Menschenrechte immer wieder anderen Interessen unterordnet – im Gegensatz zu den ausdrücklichen Erklärungen der Bundesregierung“, so Jüsten.

Zur Argumentation der Bundesregierung, mit Rüstungslieferungen an Partner in Konfliktregionen „Stabilitätsanker“ zu schaffen, nahm Prälat Dr. Bernhard Felmberg Stellung: „Es ist ein gefährlicher Trugschluss zu glauben, dass Lieferungen von Waffen oder Kriegsgerät zur Stabilisierung (der Lage in Konfliktregionen) beitragen könnten.“ (mehr …)

Rüstungsexportbericht 2011 vorgestellt

Rüstungsexportbericht als PDF (1 MB) auf der Seite des BMWi

Pressemitteilung von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!:

Berlin/Freiburg/Stuttgart, den 14. November 2012

Mitteilung an die Medien anlässlich der heutigen Vorstellung des Rüstungsexportberichts 2011 im Bundeskabinett

„Blendwerk auf Zeit: Jede exportierte Kriegswaffe bleibt eine zuviel“

„Bundesregierung macht sich mitschuldig am Einsatz deutscher Waffen“

Forderung nach Umkehr und Grundgesetzergänzung Artikel 26 (2)

„Mit dem neuen Rüstungsexportbericht wird der falsche Eindruck erweckt, das Blatt wende sich zum Besseren. Trotz geringerer Kriegswaffenexporte bleibt jede Kriegswaffe, die geliefert wird, eine zuviel“, sagt Jürgen Grässlin, Sprecher der Aufschrei-Kampagne und der Deutschen Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK). „Der schöne Schein trügt. Denn der letzte Rüstungsexportbericht vor der Bundestagswahl 2013 ist angesichts stark gestiegener Einzelausfuhrgenehmigungen, exorbitant hoher Kriegswaffenlieferungen an menschenrechtsverletzende Staaten und in Diktaturen sowie neuer milliardenschwerer Vertragsabschlüsse im Jahr 2012 allenfalls ein Blendwerk auf Zeit.“ Kampagnensprecher Grässlin verweist darauf, dass in diesem Jahr allein mit Algerien Vereinbarungen für neue Kriegswaffenlieferungen in Höhe von rund 10 Milliarden Euro getroffen worden sind. (mehr …)

Vortrag: Deutschland – Europameister im Waffenhandeln

Heute (25.10.2012) veranstalten die Humanistische Union und das Institut für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Freiburg im Rahmen der Votragsreihe „Tacheles” einen Abend mit Jürgen Grässlin zum Thema:

Deutschland – Europameister im Waffenhandeln

Wie die Kampagne „Aktion Aufschrei –Stoppt den Waffenhandel!“ legale und illegale Rüstungsexporte unterbinden will

Ort: Universität Freiburg, Platz der Universität 3,
Kollegiengebäude I, Raum 1098
Zeit: Donnerstag, 25.10.2012, 20 Uhr s.t.

Flugblatt (PDF – Text siehe weiter unten)  ·  Plakat (PDF)  ·

Radio-Interviews:

Im Vorfeld der Veranstaltung sendet Radio Dreyeckland ein Interview mit Jürgen Grässlin im Rahmen des Mittagsmagazins am 25.10. zwischen 12 und 13 h. Das Interview wird hier verlinkt sobald es im RDL-Archiv online steht.

Im gleichen Zusammenhang plant SWR4 im Laufe des heutigen Nachmittags ein Interview mit Jürgen Grässlin. Wir verlinken nähere Infos hier sobald sie vorliegen.


Einladung zur Vortragsveranstaltung

Einladung zur Vortragsreihe TACHELES der Humanistischen Union Baden-Württemberg und des Instituts für Kriminologie und Wirtschaftsstrafrecht an der Universität Freiburg (mehr …)

RüstungsInformationsBüro © 2017 - Twitter: @Ruestungsinfo - youtube.com/ruestungsinfo - facebook.com/ruestungsinfo