RüstungsInformationsBüro

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Kategorie: RIB

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Erfolgreiche Blockade der Waffenlobby-Zentrale von Krauss-Maffei Wegmann in Berlin

Dies war der Auftakt zu einer grossen Anzahl von Protest-Aktionen gegen Rüstungsindustrie und Waffenhandel. Eine Übersicht über alle Termine findet sich beim Netzwerk Friedenskooperative.


Mitteilung an die Medien

Berlin, den 31.08.2012, 10:00 Uhr, Prof. Peter Grottian, 0171-8313314, buero.grottian@gmx.de

Erfolgreiche Blockade der Waffenlobby-Zentrale von Krauss-Maffei Wegmann in Berlin

Auftakt für Proteste in Berlin, Kassel, Friedrichshafen und Oberndorf/Neckar vom 31. 8. – 3. 9. 2012 – Merkel vor einem Ausstieg aus dem Waffenhandel?

Aktivisten des Bündnisses „Legt den Leo an die Kette!“ im Rahmen von „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ blockierten den Eingang der Waffenlobby-Zentrale des Leo-Produzenten Krauss-Maffei Wegmann am Pariser Platz in Berlin. Sie schmückten den Eingang mit Großplakaten mit einer Karikatur von Bundeskanzlerin Merkel als Panzerkommandantin und mit Slogans wie „Merkel: Den Leo an die Kette“ oder „Krauss-Maffei Wegmann aufgrund von Protesten geschlossen“. (mehr …)

Aktion Aufschrei: Pressemitteilung zum Antikriegstag

Mitteilung an die Medien           PM als PDF (370 KB)
Berlin, den 27.08.2012

Aufschrei-Kampagne spitzt Konflikt um Leopard-Lieferungen und Kleinwaffen-Exporte zu

Bundesweit Kundgebungen, Konzerte und Aktionen zum Antikriegstag am 1. September 2012

Die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ rief heute in Berlin in einer Pressekonferenz zur Teilnahme und aktiven Unterstützung der bundesweit mehr als 50 Protestveranstaltungen gegen Waffenhandel auf.

Diese finden um den 1. September, dem Jahrestag des Beginns des Zweiten Weltkriegs und Antikriegstag, bis in den Oktober hinein statt.

„Angesichts des Massenmordens mit den deutschen Sturmgewehren G3 und G36 und Maschinenpistolen MP5 und MP7“, forderte Jürgen Grässlin, Kampagnensprecher und Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaft (DFG-VK), „einen vollständigen Stopp von Kleinwaffenexporten“. Indem die Bundesregierung Rüstungsexporte und Lizenz-vergaben an menschenrechtsverletzende Staaten wie Saudi-Arabien genehmige, mache sie sich laut Grässlin „mit-schuldig am tödlichen Einsatz deutscher Waffen“. Bis zum heutigen Tag seien nach Grässlins Berechnungen weit mehr als 1,6 Millionen Menschen durch Kugeln aus dem Lauf von Waffen der Oberndorfer Firma Heckler & Koch (H&K) erschossen worden – „Tendenz stark steigend“.

Am 1. September 2012 protestieren Aktivisten aus der Friedensbewegung und dem Deutschen Gewerkschaftsbund (DGB) in Villingen nahe Oberndorf für Frieden und Abrüstung, um den Opfern Stimme und den Tätern Name und Gesicht zu geben. Unterstützt von der Aufschrei-Kampagne führen rund hundert Musikerinnen und Musiker am 02. und 03.09.2012 in Villingen und vor dem H&K-Werkstor klassische Konzerte auf, kündigte Sabine Albrecht von Lebenslaute an. (mehr …)

»Waffenhandel. Wie Deutschland am Krieg verdient«

Vortrags- und Diskussionsveranstaltung mit Jürgen Grässlin

6. September 2012  ·  19:30 Uhr

Neustadt an der Weinstraße
Saalbau Beethovensaal  ·  Bahnhofstr. 1,

Veranstalter:

Amnesty International, attac, DFG-VK, DGB Vorder- und Südpfalz, Friedensinitiative Neustadt, terre des femmes

Kontakt: H.-J. Hemmerling, Maxburgstr. 52, 67434 Neustadt a.d. Weinstraße

Plakat

25.000 Euro für Hinweise auf strafrechtliche Vergehen der Eigentümer von Krauss-Maffei Wegmann

Gegen die von der Bundesregierung geplante Lieferung von 270 Leopard_2-Panzern an Saudi-Arabien hat das Zentrum für Politische Schönheit heute eine Kampagne gestartet:

Plakat in Berlin

Plakat in Berlin

Homepage der Kampagne  ·  Presse-Kit (.zip, 119 KB)
Antworten auf Fragen zur Aktion

News-Telegramm, 21.5.2012, des Zentrum für Politische Schönheit:

„Es ist wohl eine der schönsten und radikalsten Kampagnen gegen die deutsche Waffenindustrie seit langem: die Aktionskünstlergruppe “Zentrum für politische Schönheit” lobt 25.000 Euro für Hinweise aus, die zu einer Verurteilung der Haupteigner des Panzerkonzerns Krauss-Maffei-Wegmann führen.“ Metronaut.de

„Interessant ist an der Aktion, dass diese einige der den meisten wohl unbekannten Eigentümer aus den Familien von Braunbehrens, von Maydell und Seth ans Tageslicht holt und zur Verantwortung ruft, die mit der Rüstung Geschäfte machen, gleichzeitig aber als Anthroposophen, Künstler, Fotografen, Lehrer, Psychologen und Humanisten arbeiten.“ Telepolis

Wir bitten um Ihre Mithilfe: Das Zentrum für Politische Schönheit lobt mit sofortiger Wirkung eine Belohnung von 25.000 Euro in bar aus – für Informationen, die zur rechtskräftigen Verurteilung (ohne Bewährung) von einem der 19 Haupteigentümer des Panzerherstellers „Krauss-Maffei Wegmann“ führen. Wir haben soeben Dossiers, Namen und Fotos der Eigentümer veröffentlicht, die von der geplanten Lieferung der 270 Kampfpanzer an Saudi-Arabien am meisten profitieren würden.

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2 Reden beim Friedensweg Bodensee 2012

Jürgen Grässlin hat sich beim Friedensweg Bodensee beteiligt und die folgenden beiden Reden gehalten:

1. „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel von Tognum / MTU. MTU – der unterschätzte Rüstungsriese“
· 
die Rede als .doc-Datei (56 KB)

2. „Der Tod ist ein Meister vom Bodensee. Aufschrei für eine rüstungsfreie Zone Bodensee“ 
·  die Rede als .doc-Datei (56 KB)


Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel von MTU/Tognum!

MTU – der unterschätzte Rüstungsriese

Rede von Jürgen Grässlin anlässlich des Friedenswegs 2012 am Bodensee

9. April 2012 vor MTU in Friedrichhafen

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Friedensfreundinnen und Friedensfreunde,

wir haben uns heute vor der Motoren- und Turbinen-Union in Friedrichshafen versammelt. Die MTU blickt auf eine bewegte und äußerst aussagekräftige Firmengeschichte zurück:

Von der Unternehmensgründung 1909 in Bissingen/Enz, den Umzug 1911/12 nach Friedrichshafen bis hin zur Umstellung der Produktion auf Militärfahrzeuge 1933. Bis 1945 lieferte man rund 140.000 Motoren für den Vernichtungskrieg der Nationalsozialisten aus. 1969 wurde die MTU Friedrichshafen GmbH gegründet, 2006 wurde die Tognum Unternehmensgruppe mit MTU als Kernmarke. Im Jahr darauf folgte der Börsengang als Aktiengesellschaft. (mehr …)

„Rendite mit Anstand bleibt leeres Versprechen“

Pressemitteilung zur Daimler-Aktionärshauptversammlung in Berlin

Gegenanträge auf www.kritischeaktionaere.de

Kritische Aktionäre fordern von Daimler 30-prozentige Frauenquote für Führungsetagen, Reduzierung  der Leiharbeit, und einen Stopp des Handels mit Waffen und Militärfahrzeugen.

Stuttgart / Freiburg / Köln – „Gleicher Lohn für Leiharbeiter, eine 30-prozentige Frauenquote für die Führungsetage und den Stopp des Handels mit Waffen und Militärfahrzeugen der Daimler AG.“ So lauten die zentralen Forderungen des Verbands der Kritischen Aktionäre Daimler (KAD) in fünf Anträgen an Vorstand und Aufsichtsrat anlässlich der Hauptversammlung des Automobil- und Rüstungskonzerns am 4. April 2012 in Berlin.

KAD-Sprecher Paul Russmann macht deutlich: „Wegen der geringeren Entlohnung von Leiharbeitern gegenüber Festangestellten, den Profiten durch Waffengeschäfte selbst mit menschenrechtsverletzenden Staaten und der mangelhaften Frauenvertretung in den Führungs-etagen gibt es seitens der Kritischen Aktionäre keine Entlastung für Vorstand und Aufsichtsrat.“

„Daimler-Chef Zetsche soll den Waffenhandel der Daimler AG stoppen“, verlangt KAD-Sprecher Jürgen Grässlin: „Solange Menschenrechte in der arabischen Welt unter die Räder der Mercedes-Militärfahrzeuge und ins Schussfeld der Daimler/EADS-Waffen gelangen, bleibt die Ankündigung von Dieter Zetsche einer ‚Rendite mit Anstand’ ein leeres Versprechen.“ (mehr …)

Gegenantrag zur Daimler-Hauptversammlung am 4. April 2012 in Berlin

alle Gegenanträge auf der Daimler-Homepage

von Jürgen Grässlin, Freiburg

Zu Punkt 3 der Tagesordnung:
„Die Mitglieder des Vorstands werden nicht entlastet.“

Begründung:

Bei ihrer einseitigen Darstellung auf der Unternehmenshomepage und im Geschäftsbericht 2011 verschweigt die Daimler AG gegenüber Aktionärinnen und Aktionären, Beschäftigten, Kunden und der Öffentlichkeit die Schattenseite der Mercedes-Medaille. Denn der Daimler-Konzern ist nicht nur ein führender Hersteller ziviler Fahrzeuge, die verkaufsgerecht präsentiert werden.

Wer einen Smart, eine A- oder B-Klasse, eine E- oder S-Klasse oder ein Nutzfahrzeug von Mercedes kauft, ist sich zumeist nicht bewusst, dass sie oder er als Kunde einen der weltweit führenden Hersteller militärischer Fahrzeuge und Kriegswaffen unterstützt. Das wundert wenig, denn Abbildungen von Mercedes-Militärfahrzeugen oder EADS-Kriegswaffen tauchen weder auf der Daimler-Homepage www.daimler.com noch in Daimler-Geschäftsberichten auf.

Erst auf Nachfrage der Kritischen AktionärInnen Daimler (siehe www.kritischeaktionaere.de) gestand der Daimler-Vorstand bei der letztjährigen Hauptversammlung ein, dass menschenrechtsverletzende Staaten, wie Ägypten, Israel, Saudi-Arabien und Libyen, zu den Kunden von Mercedes-Benz Military Vehicles bzw. Mercedes-Benz Armoured Vehicles aus dem Nutzfahrzeugwerk Wörth zählen. (mehr …)

Konzert-Aktion bei H&K am 3.9.2012

Ankündigung:

„Waffenhandwerk schafft nur Unheil“ (G. F. Händel)
Ein musikalischer Besuch bei Heckler & Koch

Flugblatt der Aktion: PDF (3.3 MB)

Im Zeitraum vom 30.08. bis 03.09.2012 finden in Villingen-Schwenningen (in der Region Oberndorf) Friedens-Aktionstage statt, die in einem Konzert von „lebenslaute“ vor „Heckler & Koch“ ihren Höhepunkt finden.

Bitte beteiligt euch an den Aktionstagen und kommt zum Konzert in der Waffenstadt Oberdorf – das wird eine richtig gute Aktionseinheit im Rahmen der Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“

Ansprechpartner ist Ernst-Ludwig Iskenius von der IPPNW in Villingen: refugio.vs(ät)t-online.de

Kunstaktion gegen Waffenhandel

Von Deutschland geht Krieg aus!

Von Deutschland geht Krieg aus! · Foto: Samantha Staudte/IPPNW

Bericht auf der Internetseite von Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel:

 Kunstaktion gegen Waffenhandel

Mit 100 Großballons in der Form von Bomben machte die Kampagne „Aktion Aufschrei – Stoppt den Waffenhandel!“ am Sonntag, den 26. Februar, auf der Wiese vor dem Deutschen Bundestag auf den Skandal des deutschen Waffenhandels aufmerksam.

Die Kampagne gegen den Waffenhandel fordert am bundesweiten Aktionstag:

 

  • Ergänzung von Artikel 26 (2) des Grundgesetzes – für ein grundsätzliches Rüstungsexportverbot!
  • Keine Leopard-2-Panzer für Saudi-Arabien – für Menschenrechte statt Unterdrückung der Demokratiebewegung!
  • Keine Waffenlieferungen an Griechenland – für Aufbauhilfen statt Verarmung durch Rüstungsgeschäfte!

weiter bei Aktion Aufschrei…

 

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