RüstungsInformationsBüro

Informationen zu Waffenproduktion und Rüstungsexporten

INFOMAIL – mit Medienberichten und Pressemitteilungen und zu den erfolgreichen Aktivitäten der Kritischen Aktionär*innen H&K

(Foto: Stephan Möhrle, RIB)

Bereits am Vortag der Hauptversammlung (HV) konnten wir Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch (KA H&K) einen immensen Erfolg verbuchen: In den HVs 2017 und 2018 hatten wir beantragt, Medienvertreter*innen zuzulassen, was damals von der H&K-Geschäftsführung konsequent abgelehnt worden war. Deshalb hatten wir mehreren Journalist*innen mit unseren Aktien Eintritt verschafft. Am frühen Abend des 11.07.2019 erreichte uns die Nachricht, dass diesmal – endlich – Journalist*innen zugelassen sein würden, was wir sofort bundesweit publik machten.

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Die Welt blickt in europäische Gewehrläufe.  

obwohl Europa sich stets versucht als friedliche Alternative zu den USA und Russland zu profilieren hat es seine Waffenhandel verfielfacht. Die europäische Rüstungsindustrie will ihren Handel mit Kriegsmaterial weiter ausbauen und die bisher dominierenden US- und Russischen konzerne überflügeln.

Deutschland trägt seinen eigenen Anteil daran – als eine der führenden Nationen im Waffenhandel. Im bereich der konventionellen Waffen hat deutschland im Zeitraum 2014-2018 knapp hinter Frankreich (mit 6,8%) den 4. Platz belegt, mit einem Marktanteil von 6,4%.

Insgesamt beherrschen die europäischen Waffen 27,9% des Welt-Waffenmarktes. Damit ist man 6,9% vor Russland (21%) und nicht mehr weit von den USA (36%) entfernt.

Marktanteile europäischer Waffenhändler

Frankreich        6,8%

Deutschland     6,4%

UK                    4,2%

Spanien            3,2%

Italien               2,3%

Niederlande     2,1%

Schweiz           1,0%

Schweden        0,7%

Norwegen        0,5%

Tschechien      0,3%

Finnland          0,2%

Portugal          0,2%

DAKS-Newsletter Juli 2019 ist erschienen!

Der neue DAKS-Newsletter steht ganz im Zeichen des kürzliche veröffentlichten Rüstungsexportberichts der Bundesregierung für das Jahr 2018. In diesem Jahr gilt es die Rüstungsexporte nach Saudi-Arabien besonders kritisch zu analysieren, da die Bundesregierung im vergangenen Jahr einen Genehmigungstopp gegen dieses Land verhängt hat. Nun dokumentiert der Bericht eine Vielzahl an Exporten an dieses Land. Wie soll damit umgegangen werden? Mehr dazu im neuen Newsletter!

Weitere Themen: Heckler & Koch und die mögliche Ersetzung des MG3 durch das MG5 der Bundeswehr und die neuen politischen Grundsätze der Bundesregierung zum Rüstungsexport.

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Zur Wahl von Ursula von der Leyen als Kommissionspräsidentin

 

Europa ist ein Friedensprojekt – so kann man das dieser Tage Überall hören, lesen und wenn man es möchte auch sehen.

Das nun eine Deutsche Kommissionspräsidentin geworden ist, darüber könnte man sich in Deutschland aus nationalem Interesse freuen – aber genau darum geht es ja in Europa nicht. Es soll im Interesse aller sein.

Das nun eine Frau an der Spitze der Kommission steht ist zwar ein progressiver Schritt in die richtige Richtung – dass man sich dafür aber Ursula von der Leyen ausgesucht hat ist nicht unbedenklich für das Friedensprojekt in Europa.

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SIPRI-Zahlen zeigen: Für Deutschland gilt: Sozialdemokratische Regierungen liefern häufiger Waffen

Auf den ersten Blick hin möchte man vermuten das bei Linken und Sozialdemokraten eher zurückhaltung herrscht hinsichtlich der Lieferung von Rüstungsexporten – unabhängig von der Situation im Empfängerland.

 

Leider ist dem aber eben nicht so – Eine Studie der Ökonomin Agnes Brender von der Universität Hamburg hat gezeigt, dass linke Regierungen deutlich stärker als sämtliche andere Regierungen geneigt sind, Waffenexporte zu genehmigen. Helmut Schmidt und Gerhard Schröder verkauften mehr Waffen als Helmut Kohl. (mehr …)

Heckler & Koch-Hauptversammlung: Kritische Aktionär*innen prangern verfehlte Geschäftspolitik an

  • Verurteilung wegen illegaler Waffenexporte, interne Querelen und drohende Pleite: Krisengeschüttelter Waffenhersteller kommt nicht zur Ruhe
  • „Kritische Aktionär*innen Heckler & Koch“ fordern konsequente Umsetzung der „Grüne-Länder-Strategie“ und sofortigen Stopp aller umstrittenen Altverträge
  • Das Heckler & Koch-Desaster ist Ergebnis einer völlig verfehlten Geschäftspolitik – „Kritische Aktionär*innen Heckler & Koch“ fordern Nichtentlastung des Vorstands

Freiburg/ Stuttgart/ Köln, den 11. Juli 2019. Anlässlich der morgigen Hauptversammlung der Heckler & Koch AG fordert das Bündnis der „Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch“ eine konsequente Umsetzung der „Grüne-Länder-Strategie“, die mit dem sofortigen Stopp aller umstrittenen Altverträge einhergehen muss. Heckler & Koch-Waffenlieferungen an kriegführende und menschenrechtsverletzende Staaten darf es nicht mehr geben.

Master of Desaster

„Das Geschäftsjahr 2018 hat sich für Heckler & Koch zu einem Desaster ohnegleichen entwickelt: Das Finanz- und Aktienkursdesaster führte das Unternehmen an den Rand der Pleite. Arbeitnehmer müssen – vielfach wider Willen – unentgeltlich länger arbeiten. Kein Wunder, dass sich das Personalkarussell immer schneller dreht. Dass Aufsichtsratschef Dieter John seinen Platz für Ex-General Harald Kujat räumen muss, ist der verzweifelte Versuch, den G36-Nachfolgeauftrag doch zu ergattern – und sei es über puren Lobbyismus“, kritisiert Jürgen Grässlin für die „Kritischen Aktionär*innen Heckler & Koch“.

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Das 8-Milliarden-Franken-Projekt

Die Testflüge sind schon eine Weile abgeschlossen, das 8-Milliarden-Franken-Beschaffungsprojekt “Air 2030” geht damit in die entscheidende Phase. Die bisherigen zwei Kampfjet-Typen will die Schweiz schrittweise ab dem Jahr 2025 durch moderne Modelle ersetzen und ab 2030 soll dann nur noch mit einem Typ Kampfjet der Luftraum verteidigt werden. Um die Jahreswende 2020/2021 soll feststehen wer den Zuschlag bekommt.

Bild: Sebastian Müller

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Deutschlands Lieferung, Österreichs Beitrag?

            Spanischer Grenzschützer im Mittelmeer mit G36

Seit 20 Jahren ist das von Heckler&Koch produzierte und vertriebene G36 in Spanien im Einsatz. Dort wird es als Fusil Asalto 5.56mm bezeichnet. Nun suchen die Spanier nach eine möglichkeit die 60.000 G36 welche sich seit 1999 im Einsatz befinden zu „Updaten“. Hierbei könnten Steyr Arms aus Österreich und Wilcox Industries aus den USA zum Zug kommen.

FDFA bans Pilatus from supplying services in Saudi Arabia and the United Arab Emirates

Bern, 26.06.2019 – The Directorate of Political Affairs at the Federal Department of Foreign Affairs (FDFA) issued a ban on services provided by Pilatus Aircraft Ltd in Saudi Arabia and the United Arab Emirates based on the Federal Act on Private Security Services Provided Abroad (PSSA). The Directorate has also filed a report with the Office of the Attorney General of Switzerland.

The Directorate of Political Affairs has reviewed the services supplied by Pilatus Aircraft in Saudi Arabia, Qatar, the United Arab Emirates and Jordan, which include technical support, replacement parts management and rectifying faults affecting the Pilatus PC-21 aircraft. These services qualify as logistical support for armed forces and must therefore be declared in accordance with the Federal Act on Private Security Services Provided Abroad (PSSA).

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