RüstungsInformationsBüro

Informationen zu Waffenproduktion und Rüstungsexporten

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Alles was nicht sonst wo landet

DAKS-Newsletter März 2009 erschienen!

Am 7. und 8. März fanden in Rottweil und Oberndorf die Auftaktveranstaltungen für das Aktionsjahr „60 Jahre Heckler & Koch – Kein Grund zum feiern!“ statt. Der neue Newsletter berichtet über die Demonstration in Oberndorf, dokumentiert den Redebeitrag von Jürgen Grässlin im Rahmen der Abschlusskundgebung und präsentiert ein Interview mit den Aktivisten der Gruppe von „Nottingham against Militarism and Arms Export“ die mit in Oberndorf demonstriert haben. – Am 7. und 8. März, da war die Welt noch in Ordnung.

DAKS-Newsletter März 2009 als PDF (270 KB)

Zum Weiterempfehlen: Wenn Sie den Kleinwaffen-Newsletter abonnieren wollen, senden Sie einfach eine Email mit dem Stichwort „Kleinwaffen-Newsletter“ an daks-news@rib-ev.de.

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Presse-Echo zur Demo gegen Heckler und Koch in Oberndorf

„Oberndorf – Gegner von Heckler und Koch demonstrieren“

Schwarzwälder Bote


„Der Sensenmann schießt jetzt“

Der Tod gratulierte Heckler & Koch

Sulzer Chronik – Südwestpresse


Waffen zu Gartenscheren

Friedensorganisationen starten Kampagne gegen Kleinwaffenproduzent Heckler & Koch

Neues DeutschlandArtikel als Scan (.jpg, 330 KB)


SWR 4 Vor-Ort-Reportage als podcast (mp3, 2 MB) vom 7.3.2009 aus Oberndorf


Demo in Oberndorf
Bild: ael/Südwestpresse

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»Alle 14 Minuten stirbt ein Mensch durch H&K-Waffe«

Tageszeitung Junge Welt / 06.03.2009 / Inland / Seite 2

»Alle 14 Minuten stirbt ein Mensch durch H&K-Waffe«

Waffenschmiede Heckler & Koch ist das tödlichste deutsche Unternehmen. Demo am Samstag. Ein Gespräch mit Jürgen Grässlin

Frank Brendle

Jürgen Grässlin ist Bundessprecher der Deutschen Friedensgesellschaften – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK), die zusammen mit anderen Friedensorganisationen am kommenden Wochenende zum Protest gegen den Waffenhersteller Heckler & Koch im schwäbischen Rottweil und Oberndorf aufruft.

Im Vergleich zu Rüstungsgiganten wie EADS oder Rheinmetall erscheint die Gewehrfirma Heckler & Koch (H&K) eher wie ein David unter den Rüstungsschmieden.

H&K ist Europas führender Pistolen- und Gewehrproduzent. Mehr als 1,5 Millionen Menschen sind bis heute mit H&K-Waffen erschossen, weitaus mehr verwundet und verstümmelt worden. Durchschnittlich alle 14 Minuten stirbt ein Mensch durch eine Kugel aus dem Lauf einer H&K-Waffe. In diesem Sinne könnte man vom tödlichsten deutschen Unternehmen sprechen.

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Geheime Deals – Kongo im Visier der Waffenhändler (ZDF-Doku)

Eine sehr sehenswerte Dokumentation, sie ist bis 12.2. in der ZDF-Mediathek abrufbar.

03.02.2009
http://dokumentation.zdf.de/ZDFde/inhalt/10/0,1872,7512202,00.html

Geheime Deals – Kongo im Visier der Waffenhändler

von Winfried Schnurbus

„Eine Kalaschnikow bekommen Sie im Kongo ohne Probleme für 30 Euro, innerhalb von einer Minute“, sagt Gerd Hankel vom Hamburger Institut für Sozialforschung. Gerd Hankel kennt sich aus in der Region am Kivu-See, wo Tag für Tag tausend Menschen getötet werden. Seit vielen Jahren reist er immer wieder dorthin, wo der wohl grausamste Bürgerkrieg wütet.


Das sinnlose Töten und Ausrotten ganzer Dörfer im Osten des Kongo begann vor 15 Jahren, mit dem Genozid in Ruanda. Seitdem terrorisieren Milizen der Tutsi und Hutu, marodierende Banden und eine Armee, die keiner wirklich kontrolliert, das Land. Tausende notdürftig verscharrte Leichen in Massengräbern, verstümmelte Kinder, die das Lachen verlernt haben, vergewaltigte Frauen mit leerem Blick, zehntausende Menschen, die auf der Flucht mit nichts als ihrem nackten Leben die Straßen entlang hasten, verlassene, ausgebrannte Dörfer und betrunkene, johlende Männer, Jugendliche und Kinder mit Gewehren – das sind die Bilder, die den Ostkongo prägen. (mehr …)

Todesstaub – Die Dokumentation eines Kriegsverbrechens

Friedensforum Freiburg zeigt:
Die Dokumentation eines Kriegsverbrechens – von Grimme-Preisträger Frieder Wagner:

Deadly Dust – Todesstaub

Die NATO und der Einsatz von Uranmunition

Mittwoch, 21. Januar 2009, 19 h
Café Velo, Wentzingerstr. 15 (an der Stadtbahnbrücke)
Freiburg

Eintritt frei

Der 80-jährige deutsche Arzt Siegwart-Horst Günther machte nach dem Golfkrieg 1991 als erster auf die verheerenden Folgen von so genannten Urangeschossen aufmerksam und wurde dafür in Deutschland diskreditiert und verfolgt.

Der Film begleitet Professor Günther noch einmal in den heutigen Irak und das Kosovo und dokumentiert so den gefährlichen und außergewöhnlich mutigen Einsatz des rastlosen Arztes um dieses kaum bekannte Kriegsverbrechen, das die ganze Menschheit bedroht, publik zu machen.

“Die furchtbaren Folgen der Urangeschosse und -bomben sind die wohl unbequemste Wahrheit überhaupt – deshalb wird sie von der Politik und den Medien systematisch verschwiegen.” Frieder Wagner (Autor des Films)

Veranstalter:
Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen Ortsgruppe Freiburg, Freiburger Friedensforum, Freiburger Friedenswoche e.V. und das RüstungsInformationsBüro e.V.

Rüstungsexportbericht 2007: Regierung liefert wieder mal verspätet

Auf die Fragen des Bundestagsabgeordneten W. Nachtwei (Bündnis 90/Die Grünen) nach der Terminüberschreitung – in der Regel sollten die Berichte spätestens im April des Folgejahres vorgelegt werden – und nach den wesentlichen qualitativen und quantitativen Ergebnissen des Berichtes, hat ein Staatssekretär des Bundeswirtschaftsministeriums kurz und hinhaltend geantwortet. Das PDF der Antwort wurde uns von der grünen Bundestagsfraktion zur Verfügung gestellt.

„Fortschritt” à la EADS: Drohnen statt Kampfflugzeuge

Aus der Financial Times Deutschland vom 03.11.2008:

Drohnen statt Kampfflugzeuge

Dossier

EADS steuert Militärsparte um

von Gerhard Hegmann (München)

Die EADS-Militärflugzeugsparte steht vor einem tief greifenden Strukturwandel: Neue Modelle sind derzeit nicht geplant, und einige Europäer zögern, die letzten Eurofighter zu bestellen – die Hoffnungen ruhen auf Indien.

Zwar wird jetzt erstmals der Kampfjet Eurofighter rund um die Uhr im Drei-Schicht-Betrieb für die deutschen Streitkräfte gefertigt. Um langfristig weiter zu wachsen, muss aber neues Geschäft aufgebaut werden. „Unsere Zukunftsfelder sind Service und unbemannte Flugzeuge. Wir bereiten uns auf den nächsten Technologiesprung mit der Kombination aus bemannten und unbemannten Kampfflugzeugen vor“, sagte Bernhard Gerwert, Leiter des Geschäftsbereichs Military Air Systems in einem FTD-Gespräch.

„Bis 2020 soll sich der Umsatz von zuletzt 2,1 Mrd. Euro verdoppeln“, betonte der Manager. Wie viel Gewinn dann übrig bleiben soll, sagte Gerwert jedoch nicht. „Unser Ziel ist es, mindestens die Renditen der Wettbewerber zu erreichen. Wir wollen auch weiterhin die ertragsstärkste Geschäftseinheit im Konzern bleiben.“ (mehr …)

Bundesregierung verschleppt Aufklärung der Waffenexporte nach Georgien

aktualisiert:
Inzwischen ist die Antwort der Bundesregierung auf die kleine Anfrage der Grünen (s.u.) veröffentlicht worden.

16.9.2008:
Zur Antwort der Bundesregierung auf eine schriftliche Frage, was sie unternimmt, um die Herkunft deutscher G36-Sturmgewehre in Georgien aufzuklären, erklärt die innenpolitische Sprecherin der Fraktion DIE LINKE, Ulla Jelpke:

Die Bundesregierung verschleppt die Aufklärung über die Frage, wie deutsche Sturmgewehre des Typs G 36 nach Georgien gekommen sind. Das Fernsehmagazin „Report Mainz“ hatte im August Bilder präsentiert, die belegen, dass georgische Soldaten die Waffen des deutschen Herstellers Heckler & Koch verwenden.

Doch anstatt zügig Herkunft und Lieferweg dieser Waffen zu klären, versucht die Regierung nun, Zeit zu schinden. Die Auskunft des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie ist extrem knapp:

„Die Medienberichte zu G36 Sturmgewehren bei Einheiten der georgischen Streitkräfte müssen sorgfältig untersucht und bewertet werden. Die zuständigen Stellen sind derzeit damit befasst. Die Bundesregierung hat keine Genehmigung zur Ausfuhr von Kleinwaffen nach Georgien erteilt. Die georgische Regierung wurde von der Bundesregierung in dieser Frage bislang nicht kontaktiert.“ (mehr …)

Kampagne gegen Streumunition: Termine in Freiburg

WIR KAUFEN KEINEN MERCEDES:
BOYKOTTIERT STREUMUNITION!“

Vortrag von Jürgen Grässlin am 8.10.07
Aktion bei der Mercedes Niederlassung in Freiburg am 9.10.07

Wir alle kennen sie, die A-, B-, C-, oder E-Klasse Fahrzeuge von Mercedes. Mit dem Stern verbinden Menschen weltweit den „Mythos Mercedes“. Doch nur wenige von Ihnen wissen, dass der Hersteller dieser Luxuslimousinen – die DaimlerChrysler AG – über ihre Firmenanteile zugleich Deutschlands größter Rüstungsproduzent und -exporteur ist. Mit der 15-prozentigen Beteiligung am Rüstungskonzern European Aeronautics Defence und Space Company (EADS) und weiteren Firmenbeteiligungen ist DaimlerChrysler in die Produktion von Kampfbombern, Militärhelikoptern, Trägersystemen für Atomwaffen und eben Streumunition bzw. MLRS-Raketenwerfern für Streumunition verwickelt.

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